Das Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (bmvit) hat die Instrumente für alle Talente in der heimischen Forschung an einem Ort zusammen geführt.
FEMtech hat in den vergangenen Jahren wichtige Fundamente gelegt. Die Rolle von Frauen in Forschung, Technologie und Innovation wurde umfassend untersucht. Daran schließt jetzt der nächste Schritt an: Das vorhandene Know-How kommt nun zum Einsatz in der Praxis. Von der Grundlagenforschung zur angewandten Forschung – wir wollen das vorhandene Werkzeug stärker in die Praxis bringen. Das Ziel bleibt gleich: Faire Rahmenbedingungen für beide Geschlechter in der österreichischen Forschungslandschaft.
Das bmvit setzt Aktivitäten zur Bewusstseinsbildung und Sensibilisierung, sowie zur Sichtbarmachung von Frauen in Forschung und Technologie. Aktivitäten sind zum Beispiel: FEMtech Expertinnendatenbank, FEMtech Netzwerktreffen
Das bmvit stellt relevante Daten und Informationen zur Verfügung, präsentiert Studien und Publikationen sowie thematische Kurzfassungen zu nationalen und internationalen Forschungen im Themenfeld. FEMtech WISSEN umfasst: Daten, Publikationen und Literatur.
Die geschlechtsspezifischen Daten zu Beschäftigten in F&E, Studierenden in Naturwissenschaft und Technik sowie OberstufenschülerInnen ausgewählter Schultypen wurden von Joanneum Research aktualisiert. Die Daten werden nicht nur in Tabellenform, sondern teilweise auch als Grafiken zum Download zur Verfügung gestellt und sind in unterschiedlichen Dateiformaten erhältlich.
Mit der Durchführung der FEMtech Programmevaluation im Zeitraum August 2010 bis Anfang Februar 2011 hat das bmvit die ARGE "3C“ beauftragt, bestehend aus der Forschungs- und Beratungseinrichtung convelop (Graz, Wien) sowie den deutschen Partnerinstituten com.X (Bochum) und CEWS, ein Bereich des Leibniz-Instituts GESIS (Bonn).
Ziel der Evaluierung war die Bewertung der mittelfristigen Effekte und Wirkungsrichtungen (bei einer Laufzeit von cirka 7 Jahren), um einen Beitrag für die Programmweiterentwicklung zu leisten. Dabei kam ein pragmatisches und fokussiertes Evaluationsdesign zum Einsatz, welches quantitative und qualitative Methoden kombiniert.
Auftraggeber: Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie.
AutorInnen: Bearbeitung durch Karin Grasenick, Stephan Kupsa, Nicole Warthun basierend auf dem Bericht von: Gabriele Gerhardter, Nicole Warthun, Andrea Löther, Markus Gabriel, Nina Steinweg, Stephan Kupsa, Erich Domke, Martina Süssmayer