Mit den Joint Technology Initiatives hat die Europäische Kommission im 7. Rahmenprogramm ein neues Instrument der Forschungsförderung geschaffen. Es werden industrienahe Projekte mitfinanziert, um die europäische Wettbewerbsfähigkeit zu stärken. Dies geschieht unter Beteiligung der Mitgliedsstaaten.
Im IKT-Bereich wurden die Gemeinsamen Unternehmen ARTEMIS (für Embedded Systems) und ENIAC (für Nanoelektronik) gegründet. Bis 2013 werden hier je über 1.5 Milliarden Euro zusätzlich bereitstehen. Die europäischen Industrieverbände ARTEMISIA (für ARTEMIS) und AENAES (für ENIAC) haben bereits ein detailliertes Arbeitsprogramm basierend auf der strategischen Forschungsagenda der jeweiligen Technologieplattform vorgelegt. Dieses legt die Ausrichtung und Schwerpunkte der Ausschreibungen der nächsten Jahre fest.
Österreich beteiligt sich an diesen neuen Gemeinsamen Unternehmungen (GU) und wird durch das BMVIT mehrere Millionen Euro für nationale Partner im Jahr 2008 bereitstellen. Mit den ersten Ausschreibungen wird noch im April gerechnet. Die Ausschreibungen erfolgen im Wettbewerbsverfahren. Die Projektkonsortien müssen aus mindestens 3 Partnern aus 3 Mitgliedsstaaten bestehen, die die jeweiligen nationalen Förderrichtlinien erfüllen.
Für Österreich wird die Forschungsförderungsgesellschaft FFG die Abwicklung übernehmen.
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