PROVISO wird im Auftrag aller mit Forschungsfragen befassten österreichischen Ministerien - Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung (BMWF), Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit (BMWA), Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt- und Wasserwirtschaft (BMLFUW), Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (BMVIT) sowie der Österreichischen Computergesellschaft (OCG) als Projektträger durchgeführt.
Die Basis für das derzeit laufende PROVISO-Projekt wurde in der PROVISO-Aufbauphase 1996–1997 durch Betreuung der Programme ESPRIT und Brite-Euram im 4. EU-Rahmenprogramm gelegt. PROVISO hat sich mittlerweile zu einem ministerienübergreifenden Projekt, welches alle Bereiche des Forschungsrahmenprogramms der Europäischen Union (EU) erfasst, entwickelt.
Ziel von PROVISO ist es, die österreichischen Ministerien und die mit Forschungsagenden betrauten EU-Delegierten bei der Wahrnehmung forschungspolitischer Agenden auf nationaler, europäischer und internationaler Ebene zu unterstützen.
Das Projekt PROVISO bietet eine fundierte Informations- und Unterstützungsinfrastruktur sowie inhaltlich-fachbezogene programmspezifische und programmübergreifende Analysen der Beteiligung Österreichs an den EU-Forschungsrahmenprogrammen.
Aufbauend auf den unterschiedlichen Inhalten und Schwerpunkten der EU-Rahmenprogramme und durch die Anwendung unterschiedlicher Methoden und Darstellungsarten gibt es im Rahmen von PROVISO eine kontinuierliche Bestandsaufnahme österreichischer und europäischer Forschungsthemen und Forschungskonsortien.
PROVISO-Analysen sind Grundlagen zur Gestaltung von Aktivitäten der österreichischen Programmdelegierten. Sie dienen der Formulierung nationaler Positionen in Hinblick auf das 7. EU-Rahmenprogramm.
PROVISO-Informationen zum EU-Rahmenprogramm finden Eingang in jährliche Berichte der österreichischen Ministerien
Weitere Informationen finden Sie auf der Website des Bundesministeriums für Wissenschaft und Forschung.