Die volkswirtschaftliche Leistungskraft Österreichs ist maßgeblich von der Sachgütererzeugung und damit von der Industrie abhängig. Für das Wirtschaftswachstum eines hoch industrialisierten und wissensbasierten Landes wie Österreich ist es von zentraler Bedeutung, konkurrenzfähige Produkte herzustellen und Produktivitätssteigerungen zu erzielen. Darin liegt auch in Zukunft eine unverzichtbare Basis für Wertschöpfung und Beschäftigung.
Zentrale Aufgabe des bmvit ist es, dem Druck der Globalisierung, den demografischen Entwicklungen in Bevölkerung und Arbeitsmarkt, den Herausforderungen zunehmender Ressourcenverknappung sowie den Anforderungen an Energieeffizienz und höchste Umweltstandards auf diese volkswirtschaftlich so zentralen Branchen zu begegnen. Hier setzt die öffentliche Forschungs- und Innovationsförderung verstärkt an, um die Rolle Österreichs als attraktiven Produktionsstandort sicherzustellen und zur Gruppe der "Innovation-Frontrunner" aufzuschließen.
Um langfristig in einem verschärften Wettbewerbsumfeld und in Zeiten der Ressourcen- und Umweltproblematik Standort- und Wettbewerbschancen zu nutzen, ist ein zeitnahes Agieren der öffentlichen Hand und der Unternehmen beziehungsweise gezielte Aktivitäten im Bereich Produktionsforschung bis hin zur industriellen Überführung und Implementierung notwendig. Fortgeschrittene industrielle Produktionsprozesse für innovative Energietechnologien können maßgeblich zur Lösung der Klima- und Ressourcenproblematik beitragen. So wie die europäischen und internationalen Mitbewerber greift auch Österreich Themen und Fragestellungen der Produktionsforschung strategisch und gezielt auf. Das bmvit hat dafür mit Experten aus Forschung und Industrie eine Strategie für die FTI - Initiative Intelligente Produktion erarbeitet.
Mit dieser Initiative werden in Österreich Themen und Fragestellungen der Produktionsforschung gezielt an der Schnittstelle zwischen Wirtschaft und Wissenschaft gefördert.
Auf nationaler Ebene wird mit der FTI - Initiative Intelligente Produktion systematisch an internationale Programme angeschlossen beziehungsweise diese mit fokussierten und verstärkten nationalen Aktivitäten und nachhaltigen strategischen Schwerpunktsetzungen verknüpft.
Kontakt:
Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie
Abteilung III/I 5 - Informations- und industrielle Technologien, Raumfahrt
Mag. Michael Wiesmüller
Renngasse 5, 1010 Wien
Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft - FFG
Sensengasse 1, 1090 Wien
Mag. Dr. Margit Haas
Tel.: +43 (0)5 7755 Durchwahl 5080
E-Mail: margit.haas@ffg.at