Kombinierter Güterverkehr bedeutet Gütertransport in ein und derselben Ladeeinheit überwiegend auf Schiene und/oder Schiff mit kurzem Vor- und Nachlauf auf der Straße.
Das bmvit misst dem kombinierten Verkehr eine zentrale Bedeutung bei der Lösung der durch Österreichs geografische und topografische Situation bedingten Probleme im Bereich des Straßengüterverkehrs bei. Durch die Kooperation verschiedener Verkehrsträger werden die spezifischen Vorteile optimal und effizient innerhalb einer umweltverträglichen Verkehrskette genützt.
Um den Kombinierten Verkehr gegenüber dem Straßenverkehr wettbewerbsfähiger zu machen, werden im Rahmen dieses Programms vor allem neue Technologien und Systeme zur Angebotsverbesserung des Kombinierten Verkehrs gefördert.
Der kombinierte Verkehr Straße-Schiene-Schiff (KV) stellt eine umweltfreundliche Alternative zum reinen Straßengüterverkehr dar. Die aus der Nichtberücksichtigung der externen Kosten im Straßenverkehr resultierenden Nachteile sowie der erhöhte Manipulationsaufwand und der spezielle Ausstattungsbedarf ermöglicht gemäß Europäischem Wettbewerbsrecht eine Förderung von Investitionen in diesem Sektor.
Seitens des bmvit wird das Programm gezielt genutzt, um Innovationen und neue Technologien aus F&E-Programmen rasch dem Sektor zur Verfügung zu stellen um damit die Wettbewerbsfähigkeit und Innovationsfreudigkeit der Transportwirtschaft zu stärken.
Das Förderprogramm wurde im Jahr 1992 ins Leben gerufen und unterstützt jährlich durchschnittlich 20 Projekte mit einem Fördervolumen von insgesamt rund 3 Millionen Euro. Die vorliegende Broschüre bietet Ihnen grundlegende Informationen zum Programm, sowie eine Leistungsschau erfolgreicher Projekte.
[Erschienen im Mai 2009, 2. aktualisierte Auflage Wien, Herausgeber: Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie, Abteilung für Mobilitäts- und Verkehrstechnologien]