AplusB hilft bei der Gründung von Firmen, die aus dem akademischen Sektor kommen. Junge WissenschaftlerInnen bekommen in AplusB Zentren die Möglichkeit, sich auf dem Weg von einer guten Idee zu einem Unternehmen professionell begleiten zu lassen. AplusB bietet konkrete Beratung und Unterstützung im Gründungsprozess und will damit das Unternehmertum im akademischen Denken und Handeln stärker verankern.
Die enge Anbindung der potenziellen GründerInnen an ihre wissenschaftliche Heimat stellt sicher, dass die neu geschaffenen Unternehmen jenes Know-how wirtschaftlich umsetzen, welches an akademischen Einrichtungen entwickelt wird. Auf diese Weise leisten AplusB Zentren auch einen wichtigen Beitrag zur Intensivierung und Verfestigung der Forschungskooperation zwischen Wissenschaft und Wirtschaft.
AplusB Zentren unterstützen Firmengründungen aus Universitäten, Fachhochschulen und Forschungseinrichtungen, indem sie folgende Maßnahmen anbieten:
Die neun AplusB Zentren haben bis Ende erstes Quartal 2010 352 Technologieprojekte initiiert, daraus sind bereits 280 Gründungen von Technologieunternehmen hervorgegangen und 238 Gründungsprojekte sind nach der Betreuung in den AplusB-Zentren mittlerweile am freien Markt tätig. Diese 352 Technologieunternehmen/-projekte halten derzeit mehr als 250 Patente und beschäftigen 1334 Arbeitskräfte. Rund 120 Partner sind aktiv in die Umsetzung des Programms eingebunden und nahezu alle österreichischen akademischen Einrichtungen aber auch private Firmen nehmen als Partner teil.
Mit der Abwicklung des Programms, das heißt Beratung, Auswahlverfahren, Einrichtung und Kontrolle ist die Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft (FFG)/Bereich Strukturprogramme betraut. An einem Konzept für die Fortführung des Programms wird gearbeitet
"Seit Anfang August 2010 ist eine eigene AplusB Website unter www.aplusb.biz online. Dort enthalten ist auch der erste gemeinsame Leistungsbericht der AplusB Zentren."
Die Ergebnisse der Zwischenevaluierung des AplusB Academia Business Spin-off Gründerprogramms liegen nunmehr vor.
Zielsetzung der Zwischenevaluierung war, den bisherigen Programmverlauf von AplusB zu reflektieren, um auf dieser Basis Schlussfolgerungen und Empfehlungen für die Weiterent-wicklung des Programms im Gesamtkontext des österreichischen Förderungssystems zu entwickeln.
Für den nachhaltigen Erfolg von Start-ups ist das kontinuierliche Wachstum der jungen Unternehmen in den ersten Jahren nach der Gründung ausschlaggebend. Zur Beantwortung der Frage, welche Maßnahmen man setzen kann um ein nachhaltiges Wachstum von jungen Unternehmen vor allem in Know-how intensiven und technologie-orientierten Bereichen zu fördern, hat das bmvit die Studie „Nachhaltiges Wachstum von Start-ups in Österreich: Erfahrungsberichte und Analysen“ beauftragt.
Als Ziel der Studie wurde ein Katalog von kritischen Faktoren, die Einfluss auf das Wachstum eines jungen Unternehmens haben, sowie eine Liste von Empfehlungen erstellt.
tech2b, der oberösterreichische High-Tech-Inkubator