AplusB hilft bei der Gründung von Firmen, die aus dem akademischen Sektor kommen. Junge WissenschaftlerInnen bekommen in AplusB Zentren die Möglichkeit, sich auf dem Weg von einer guten Idee zu einem Unternehmen professionell begleiten zu lassen. AplusB bietet konkrete Beratung und Unterstützung im Gründungsprozess und will damit das Unternehmertum im akademischen Denken und Handeln stärker verankern.
Die enge Anbindung der potenziellen GründerInnen an ihre wissenschaftliche Heimat stellt sicher, dass die neu geschaffenen Unternehmen jenes Know-how wirtschaftlich umsetzen, welches an akademischen Einrichtungen entwickelt wird. Auf diese Weise leisten AplusB Zentren auch einen wichtigen Beitrag zur Intensivierung und Verfestigung der Forschungskooperation zwischen Wissenschaft und Wirtschaft.
AplusB Zentren unterstützen Firmengründungen aus Universitäten, Fachhochschulen und Forschungseinrichtungen, indem sie folgende Maßnahmen anbieten:
Bis September 2011 wurden in die AplusB Zentren 439 Gründungsprojekte aufgenommen, 369 davon haben bereits gegründet und 322 Unternehmen sind aus der Betreuung der Zentren ausgeschieden und mittlerweile am freien Markt tätig. Diese Unternehmen haben cirka 1610 hochwertige Arbeitsplätze (VZÄ) geschaffen, wobei von den Mitarbeitern etwa 70 Prozent über einen akademischen Abschluss verfügen. Rund 130 Partner sind aktiv in die Umsetzung des Programms eingebunden und nahezu alle österreichischen akademischen Einrichtungen aber auch private Firmen nehmen als Partner teil.
Mit der Abwicklung des Programms, das heißt Beratung, Auswahlverfahren, Einrichtung und Kontrolle ist die Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft (FFG)/Bereich Strukturprogramme betraut.
Seit Anfang August 2010 ist eine eigene AplusB Website online. Dort sind die Leistungsberichte als Downloads verfügbar.
Die Ergebnisse der Zwischenevaluierung des AplusB Academia Business Spin-off Gründerprogramms liegen seit April 2008 vor.
Zielsetzung der Zwischenevaluierung war, den bisherigen Programmverlauf von AplusB zu reflektieren, um auf dieser Basis Schlussfolgerungen und Empfehlungen für die Weiterent-wicklung des Programms im Gesamtkontext des österreichischen Förderungssystems zu entwickeln.
Für den nachhaltigen Erfolg von Start-ups ist das kontinuierliche Wachstum der jungen Unternehmen in den ersten Jahren nach der Gründung ausschlaggebend. Zur Beantwortung der Frage, welche Maßnahmen man setzen kann um ein nachhaltiges Wachstum von jungen Unternehmen vor allem in Know-how intensiven und technologie-orientierten Bereichen zu fördern, hat das bmvit die Studie „Nachhaltiges Wachstum von Start-ups in Österreich: Erfahrungsberichte und Analysen“ beauftragt.
Als Ziel der Studie wurde ein Katalog von kritischen Faktoren, die Einfluss auf das Wachstum eines jungen Unternehmens haben, sowie eine Liste von Empfehlungen erstellt.
Sonderrichtlinien für die Förderung von Zentren zur Unterstützung akademischer Gründer und Gründerinnen
AplusB - Academia Business - Spin-off Gründerprogramm 2001 bis 2006.
Neue Sonderrichtlinien für die Weiterführung des Programms nach Ablauf der zweiten Förderungsperiode 2012 wurden im Juli 2011 erlassen.
Um an die bisherigen Erfolge des AplusB Programms anzuschließen und diese weiter ausbauen zu können, wurde in Fortsetzung des „AplusB Academia Business Spin-off Gründerprogramms“ das Programm AplusB 2.0 eingerichtet. Die entsprechenden Sonderrichtlinien wurden im Juli 2011 von der Bundesministerin für Verkehr, Innovation und Technologie im Einvernehmen mit der Bundesministerin für Finanzen erlassen.