In der technologiepolitischen Diskussion wurde als Mangel immer wieder die so genannte "Förderlücke" reklamiert. Dabei geht es um Projekte, die für den FWF schon zu anwendungsorientiert sind, um gefördert zu werden, auf der anderen Seite aber auch nicht "reif genug" sind, um bei der FFG als Firmenprojekt eingereicht zu werden.
Zur Schließung dieser "Förderlücke" zwischen Grundlagenforschung und angewandter Forschung werden unter dem gemeinsamen Dach BRIDGE von FWF und FFG zwei Förderprogramme in abgestimmter Vorgangsweise durchgeführt: das Translational Research Programme (FWF) und das Brückenschlagprogramm (FFG).
Das Ziel ist, die Potenziale der Grundlagenforschung und angewandten Forschung gemeinsam weiter zu entwickeln. Die Programme wenden sich an WissenschafterInnen sowie Unternehmen aller Fachdisziplinen und Branchen in Österreich. Projekte sind den jeweiligen Antragsrichtlinien entsprechend bei FWF oder FFG einzureichen. Förderungsempfehlungen an die zuständigen Fondsgremien werden auf Basis von internationalen Gutachten durch einen Fachbeirat, der von FWF und FFG gemeinsam errichtet wurde, getroffen.
Weitere Informationen erhalten Sie auf den Internetseiten des Wissenschaftsfonds und der Forschungsförderungsgesellschaft:
Zum Programmstart von BRIDGE wurde gemäß einer Empfehlung des Rates für Forschungs und Technologieentwicklung festgelegt, dass BRIDGE nach drei bis fünf Jahren zwischenevaluiert werden soll. Technopolis wurde im Oktober 2008 durch das bmvit mit dieser Evaluierung beauftragt, und hat die Konzeption, Umsetzung, Prozesse und Organisation, Zielerreichung und, soweit feststellbar, auch Wirkungen des Programms analysiert.