Mit dem Kplus-Programm startete im Jahr 1998 eine Förderinitiative zur Verbesserung der Kooperation zwischen Wissenschaft und Wirtschaft in Österreich. Kplus-Zentren sind zeitlich begrenzte ( 7 Jahre) Forschungseinrichtungen von mindestens fünf Unternehmen und universitären oder außeruniversitären Forschungsinstituten. Sie betreiben langfristige, exzellente, international konkurrenzfähige Forschung und Entwicklung. Die Auswahl der Zentren erfolgt im Wettbewerbsverfahren nach standardisierten wissenschaftlichen und wirtschaftlichen Kriterien.
Die Zusammenführung bestehender Stärken des österreichischen Innovationssystems, Schaffung von Know-how-Vorteilen, deren intelligente Nutzung und schnelle Anwendung stehen im Mittelpunkt strategischer Programme wie Kplus.
Die Kplus - Zentren
Kompetenzzentren sind zeitlich befristete Forschungseinrichtungen, die typischerweise in Kooperation zwischen Universitäten oder Vertragsforschungseinrichtungen mit der Wirtschaft entwickelt werden und darauf gerichtet sind, auf hohem Niveau langfristige, international konkurrenzfähige, zielgerichtete und vorwettbewerbliche F&E auf Gebieten zu betreiben, die akademisch und wirtschaftlich von hoher Relevanz sind.
Heute gibt es bereits 18 Kplus Kompetenzzentren aus drei Ausschreibungsrunden die ihre Tätigkeit in den unterschiedlichsten Themenbereichen aufgenommen haben.
Mit rund 270 Wirtschaftspartnern und 150 Wissenschaftspartnern wird Forschung auf höchstem Niveau betrieben.
Mit der Abwicklung des Kplus-Programmes, das heißt Beratung, Auswahlverfahren, Einrichtung und Kontrolle hat das Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie die Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft beauftragt.
Das Programm Kplus sieht keine weiteren Ausschreibungen mehr vor, sondern wird – gemeinsam mit dem Programm K_ind/K_net des Bundesministeriums für Wirtschaft und Arbeit in das neue Programm COMET integriert.