Die Programmlinie Competence Headquarters ist die Weiterentwicklung der Programmlinie Headquarter Strategy. Der neue Fokus liegt auf der Stärkung und dem Ausbau bestehender F&E - Headquarters durch Vernetzung mit österreichischen Forschungseinrichtungen. Es sollen verstärkt strukturelle Effekte erzielt werden. Weiterhin kann mit der Programmlinie die Ansiedlung von neuen Competence Headquarters unterstützt werden.
Schwerpunkte
- liegen einerseits in der Stärkung und dem Ausbau bestehender Competence Headquarters durch die Vernetzung mit österreichischen Forschungseinrichtungen. Es gibt in Österreich eine Reihe von eigenen Forschungsfirmen beziehungsweise in Firmen angesiedelten Forschungsabteilungen, die sich auf firmenspezifische Forschungsfelder zum Teil auf höchstem Niveau konzentrieren und die einen wesentlichen Beitrag zur Forschungsinfrastruktur sowie -leistung des Landes bringen
- andererseits auf der Ansiedlung neuer Competence Headquarters in Österreich. Um die Forschungskapazität der international tätigen Firmen (österreichische und solche im ausländischen Eigentum) lang- beziehungsweise mittelfristig in der Forschungslandschaft in Österreich zu verankern, soll die die vorhandene Kompetenz gebündelt und unterstützt werden.
Förderung, Kooperation und Projektlaufzeit
- Förderbare Vorhaben sind mehrjährige (zumindest 2 Jahre, maximal 3 Jahre) F&E - Vorhaben im Bereich der experimentellen Entwicklung.
- Die Förderung erfolgt in Form von nicht rückzahlbaren Zuschüssen und beträgt in der Regel 25 % der Personalkosten und 50 % der Kosten für die Kooperation mit der österreichischen Forschungseinrichtung.
- Eine Kooperation mit zumindest einer österreichischen wissenschaftlichen Forschungseinrichtung von mehr als 10% der Gesamtkosten ist obligatorisch.
- Es kann, abgeleitet vom Forschungsportfolio und der Innovationsstrategie des Unternehmens, nur ein laufendes Competence Headquarters Projekt eines Antragstellers gefördert werden.
Abwicklung und Förderungsentscheidung
Die Projekteinreichungen werden einer Beurteilung der ExpertInnen im Bereich Basisprogramme der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft FFG gemäß erweitertem Kriterienkatalog unter allfälliger Einbeziehung von externen ExpertInnen unterzogen. Die Förderungsentscheidungen erfolgen zu zwei Stichtagen im Kalenderjahr. 2011 ist das erstmalig die Beiratssitzung am 19. Oktober 2011.
Das Programm wird von der Forschungsförderungsgesellschaft FFG durchgeführt. Antragsunterlagen und weitere Informationen erhalten Sie auf der Website der FFG
Kontakt:
Dipl.-Ing. Peter Baumhauer
Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft
1090 Wien, Sensengasse 1
Tel: 05 77 55 1301
Email: peter.baumhauer@ffg.at