Die aktuellen Schwerpunkte wurden im Rahmen von drei Programmlinien abgewickelt.
Ziele des Programms A3 – Austrian Advanced Automotive Technology – waren die Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit der Kfz-Zulieferindustrie durch Förderung von kooperativen F&E-Projekten sowie die Lösung von umwelt- und verkehrspolitischen Problemen durch Entwicklung und Einsatz neuer Technologien. Angestrebt werden innovative Technologiesprünge und nicht die inkrementelle Weiterentwicklung bestehender Technologien.
Das Programm deckte den gesamten Innovationszyklus von der Grundlagenforschung bis zu marktnahen Demonstrationsprojekten ab. Wesentlichstes Förderungsinstrument waren Zuschüsse. Darüber hinaus wurden aber auch voll finanzierte Grundlagenstudien, Ausbildungsmaßnahmen zur Schaffung ausreichender Humanressourcen mit neu benötigtem Spezial-Know-how sowie die internationale Vernetzung österreichischer Forschungsinstitutionen finanziert.
Aufgrund des hohen Potentials von alternativen Antrieben und Treibstoffen zur Lösung akuter umwelt- und verkehrspolitischer Probleme sowie zur Erhöhung der Wettbewerbsfähigkeit der österreichischen Automobilindustrie wurde das A3 Technologieprogramm um die "Österreichische Wasserstoff und Brennstoffzellen Initiative" erweitert.
Auch das Impulsprogramm ISB – Innovatives System Bahn – war Teil des übergreifenden Strategieprogramms Intelligente Verkehrssysteme und Services. Innerhalb eines breiten Konglomerats bahntechnologischer Systeme und Zulieferfirmen ist ein besonders exportorientierter österreichischer Wirtschaftszweig aktiv, der sich auf Grund eines durch die Liberalisierung veränderten Umfeldes großen Herausforderungen bei der wirtschaftlichen Umsetzung neuester Technologien gegenübersieht.
Hier sollte das Programm Hilfestellung leisten. Ziel war es, der Industrie und den mit ihr über die Technologiemärkte kooperierenden nationalen Systembetreibern und Forschungseinrichtungen eine Unterstützung bei der Forschung und Entwicklung bahntechnologischer Innovationen zu bieten, um die internationale Wettbewerbsfähigkeit zu gewährleisten. Das Impulsprogramm ISB - Innovatives System Bahn verfolgte die Förderung von kooperativer, vorwettbewerblicher Forschung und Entwicklung innovativer Technologien und Systemen im Schienenverkehr. Das Programm richtete sich an Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft, Schienenverkehrsbetreiber, universitäre wie außeruniversitäre F&E-Institutionen und Dienstleistungsunternehmen.
Quantitatives Ziel war die Steigerung der F&E Aktivitäten der österreichischen Unternehmen im Bereich der Verkehrstelematik auf europäischen Durchschnitt. Damit verbunden war die Stärkung der Wettbewerbssituation österreichischer Unternehmen auf den internationalen Märkten durch Induzierung von zusätzlichen Forschungs- und Entwicklungsvorhaben im Bereich der Verkehrstelematik. Mit der Überwindung einer kritischen Masse sind österreichische Unternehmen startbereit für die verstärkte Einbindung in Programme der Europäischen Union.
Ziel des Programms I2 - Intelligente Infrastruktur war es, Unternehmen in Österreich zu Innovationsschritten mit hohem Marktpotenzial zu motivieren und dabei jene zu unterstützen, die konkrete Umsetzbarkeit von Verkehrstelematikanwendungen in der bestehenden Infrastruktur beispielhaft nachweisen. Der Aufbau von stabilen F&E Netzwerken unter Einbeziehung der universitären und außeruniversitären Forschung bildete die Ausgangssituation für die angestrebten kooperativen Projektvorhaben für die Entwicklung von Verkehrstelematik und Anwendungen.