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Für den damaligen Bundesminister Werner Faymann stand mit dem Schwerpunkt 2007 die Verlagerung des Güterverkehrs von der Straße auf die Schiene sowie eine möglichst effiziente Transportorganisation im Mittelpunkt. Der Staatspreis wurde in den beiden Kategorien "Konzeption bzw. Entwicklung von Prototypen / Systemlösungen" und "Am Markt eingesetzte Produkte/Systemlösungen" vergeben.
Zahlreiche qualifizierte Bewerbungen gingen beim Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie ein. Juryvorsitzender war Professor Dr. Ing. Uwe Clausen, Inhaber des Lehrstuhls für Verkehrssysteme und -logistik an der Universität Dortmund und Institutsleiter am Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML.
Universität für Bodenkultur, Department für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, Institut für Produktionswirtschaft und Logistik:
"SimConT - Simulation of Hinterland Container Terminal Operations"
Jurybegründung:
Entscheidend für die Jury dem Konzept SimConT den Staatpreis Verkehr 2007 zu verleihen war die Entwicklung eines Werkzeugs zur Steigerung der Konkurrenzfähigkeit des multimodalen Verkehrs durch die erfolgreiche Zusammenarbeit von Wirtschaft und Infrastrukturbetreiber. Die Optimierung von Umschlagsknoten durch eine Simulationsmöglichkeit bereits im Planungsstadium stellt eine Entlastung des Transportnetzes und damit verbunden eine Verringerung der Umweltbelastung dar. Zusätzlich hat mit SimConT ein österreichisches Produkt große Chancen erfolgreich international vermarktet zu werden.
raum & kommunikation, KORAB KEG, Dr. Robert Korab, STRABAG AG, Rhenus Logistics GmbH:
"RUMBA - Richtlinien für umweltfreundliche Baustellenabwicklung"
Jurybegründung:
Ausschlaggebend für die Ernennung von RUMBA zum Staatspreisträger 2007 für die Kategorie B, war die Tatsache, dass dieses Produkt mit seinem Gesamtansatz erheblich zur Umweltentlastung durch Reduktion des Baustellenverkehrs, besonders im städtischen Bereich, beitragen kann. Rumba ist ein ganzheitlicher Ansatz mit positivem Kosten-/ Nutzenverhältnis, sowohl aus wirtschaftlicher, als auch aus umweltrelevanter Sicht. Dies verleiht dieser Innovation auch zusätzlichen Wert im Hinblick auf ihre zukünftige Umsetzbarkeit und internationale Vermarktung.
Fritz EGGER GmbH & CO, Holzwerkstoffe: "EGGER Logistiksysteme mit hoher Öko-Akzeptanz"
Jurybegründung:
Die Firma EGGER erhielt den diesjährigen Sonderpreis für Transportlogistik, da mit der eingereichten Lösung die Umsetzung eines logistischen Gesamtansatzes gelungen ist, der einen hohen und nachhaltigen Verlagerungseffekt von der Strasse auf die Schiene mit sich bringt. Besonders hervorzuheben ist dabei die Vernetzung unterschiedlicher und innovativer Konzepte und Produkte zu einer Gesamtlösung, die auch als Vorbild für die gesamte Transportbranche gesehen werden kann. Durch die Nutzung unterschiedlicher Konzepte hat die Lösung der Firma EGGER auch einen nachhaltigen Effekt für die Umwelt.