Wien, 17.11.2009
Der Staatspreis Umwelt- und Energietechnologie wird heuer erstmals in gemeinsamer Trägerschaft des Bundesministeriums für Verkehr, Innovation und Technologie, des Bundesministeriums für Wirtschaft, Familie und Jugend und des Bundesministeriums für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft ausgelobt. –"Österreichische Unternehmen haben in der Umwelt- und Energietechnologiebranche in vielen Bereichen die Technologieführerschaft übernommen und glänzen durch innovative Produkte", betonen Infrastrukturministerin Doris Bures, Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner und Umweltminister Niki Berlakovich.
Aufgrund der wachsenden energie- und klimapolitischen Herausforderungen ist es besonders wichtig, diese Stärken nicht nur auszubauen, sondern auch einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren. Dazu wird der in drei Kategorien - „Forschung & Innovation“, „Umwelt & Klima“ sowie „Energie & Effizienz“- ausgeschriebene Staatspreis einen wesentlichen Beitrag leisten.
Die Kategorie „Forschung & Innovation“ wird vom Infrastrukturministerium ausgelobt. In dieser Kategorie sind hervorragende Forschungs- und Entwicklungsleistungen zu den Themen Erneuerbare Energien und Systemintegration, Ressourceneffizienz und biobasierte Produktion sowie Smart Grids und Gebäudetechnologien gefragt. „Energie- und Umwelttechnik ist eine Forschungspriorität des Bundesministeriums für Verkehr, Innovation und Technologie (BMVIT) und wird auch in die Bundesstrategie für Forschung, Technologieentwicklung und Innovation einfließen“, erklärt Doris Bures. "Mit dem Förderschwerpunkt des BMVIT wollen wir die hervorragende Position österreichischer Unternehmen im internationalen Wettbewerb weiter stärken. Besonders zukunftsweisende Projekte sollen mit dem Staatspreis für Forschung und Innovation vor den Vorhang geholt werden."
Um innovative, bereits umgesetzte Projekte in den Umweltbereichen Abfall, Wasser, Luft und Cleaner Production einerseits sowie Klimaschutz und Erneuerbare Energien in Regionen andererseits geht es in der vom Lebensministerium ausgelobten Kategorie „Umwelt & Klima“. „Die österreichische Umwelttechnologie zeichnet sich durch ein überdurchschnittliches Umsatz- und Beschäftigungswachstum und ein hohes technologischen Niveau aus. Das schafft und sichert green jobs, die gerade jetzt, in wirtschsftlich schwierigen Zeiten sehr wichtig sind. “, zeichnet Niki Berlakovich ein positives Bild der Gegenwart, „in diesem Bereich ist beständige Innovation und aktive Entwicklung der Märkte erforderlich, um den Masterplan Umwelttechnologie (MUT) umzusetzen“.
„Energie & Effizienz“ ist das Thema der von Wirtschafts- und Energieminister Reinhold Mitterlehner ausgelobten Kategorie. „Die Steigerung der Energieeffizienz ist der entscheidende Faktor, damit Österreich die Klimaziele der Europäischen Union erreicht. Umso erfreulicher ist es, dass unsere Unternehmen hier ein international anerkanntes Know-how aufweisen, das wir mit diesem Staatspreis noch stärker präsentieren wollen“, betont Mitterlehner. Gesucht werden innovative Energieeffizienz-Projekte, die unter anderem aus den folgenden Bereichen stammen können: Bereitstellung von Nutzenergie, Elektromobilität, Optimierung der Verteilnetze, Raumwärme und -kälte sowie Wärmedämmung.
bis 14. Dezember 2009, 24 Uhr
Weitere Informationen und Einreichunterlagen finden Sie unter: www.ecolinx.at/staatspreis
4. Februar 2010
ab 18:00 Uhr
Palais Ferstel
Herrengasse 14 beziehungsweise Freyung 2
1010 Wien
Programm und Anmeldung (erforderlich) unter www.ecolinx.at/staatspreis
Susanna Enk
Pressesprecherin Bundesministerin Doris Bures
Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (BMVIT)
Telefon: + 43 (0)1 711 62 Durchwahl 65 8121
E-Mail: Susanna.Enk@bmvit.gv.at
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