Wien, 29.12.2009
Im Jahr 2009 wurden wesentlich mehr gefährliche Lkw aus dem Verkehr gezogen als im Jahr davor: Waren es 2008 noch rund 5.800 Lkw die an der Weiterfahrt gehindert wurden, so waren es heuer mehr als 8.400 Lkw. Grund dafür ist, dass 2009 wesentlich mehr technische Überprüfungen von Lkw als je zuvor durchgeführt wurden (2009: Rund 500 Einsatztage, 2008: 455 Einsatztage). Möglich war diese Ausweitung der Kontrollen durch eine Aufstockung der Budgetmittel (eine Million Euro mehr als 2008), die Verkehrsministerin Doris Bures in den Budgetverhandlungen erreichen konnte. "Mit noch genaueren und umfangreichen Kontrollen von Schwerfahrzeugen konnten wir auch in diesem Bereich einen ganz wichtigen Beitrag für mehr Sicherheit auf Österreichs Straßen leisten", betont die Ministerin.
Bei den technischen Überprüfungen durch die Bundesanstalt für Verkehr (BAV) werden immer nur bereits verdächtig erscheinende Fahrzeuge angehalten. Die Trefferquote bezüglich technischer Mängel ist dementsprechend hoch. Wird bei einem Lkw bei der Überprüfung "Gefahr im Verzug" konstatiert, dann wird der Fahrer sofort an der Weiterfahrt gehindert.
Bei der Prüfung der Fahrzeuge nach dem technischen Zustand wurden somit heuer (Stand November 2009) über 2.600 Lkw mehr als im Vorjahr aus dem Verkehr gezogen. (2008: 5.800, 2009: 8.410).
Auch im Jahr 2010 wird die BVA wieder umfassende und präzise technische Überprüfungen von Lkw durchführen können. Denn das Budget für den Bereich der Fahrzeugprüfungen wird mit 2,6 Millionen Euro kommendes Jahr genau so hoch dotiert sein wie heuer. Dieses Geld geht eins zu eins in Fahrzeugprüfung, und es wird in das Personal und dessen Ausbildung investiert.
Mit seinem international anerkannten Fahrzeugprüfsystem liegt Österreich im EU-Vergleich im Spitzenfeld, sowohl in quantitativer als auch qualitativer Sicht. Die mobilen Fahrzeugkontrollen, welche die Bundesanstalt für Verkehr (BAV) durchführt, ermöglichen es an Ort und Stelle, die Verkehrssicherheit von Fahrzeugen, die Einhaltung der Ladungsbestimmungen und der Lenk- und Ruhezeiten zu kontrollieren.
Susanna Enk
Pressesprecherin Bundesministerin Doris Bures
Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (BMVIT)
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