Wien, 17.03.2010
Österreich belegt im aktuellen Europäischen Innovationsanzeiger (European Innovation Scoreboard: EIS) der Kommission der Europäischen Union (EU), in dem die Innovationskraft eines Landes in der EU bewertet wird, den guten sechsten Platz. Infrastrukturministerin Doris Bures sieht darin eine Bestätigung für den eingeschlagenen Weg in der Forschungs- und Technologiepolitik. Die Ministerin hält aber zugleich auch fest: "Wir wollen uns mit dieser Platzierung keinesfalls zufrieden geben. Die Bundesregierung arbeitet daher gerade mit Hockdruck an einer umfassenden, gemeinsamen Strategie für Forschung, Technologie und Innovation - denn erklärtes Ziel ist und bleibt, zu den drei innovativsten Volkswirtschaften Europas zu gehören".
Die heimischen Unternehmen haben sich - unterstützt von der öffentlichen Hand - in den letzten Jahren international sehr gut positioniert. Das zeigen nicht zuletzt die gestiegenen Investitionen vieler Betriebe in Forschung und Entwicklung (F&E) oder deren Patentierungsaktivitäten. "Ganz wesentlich ist jetzt, diesen Schwung beizubehalten und für die Zeit nach der Krise mitzunehmen - denn dadurch verschaffen sich die Unternehmen einen entscheidenden Startvorteil, wenn es mit der Wirtschaft wieder bergauf geht und können sich somit im internationalen Wettbewerb besser behaupten", betonte Bures.
Besonders wichtig ist, die direkte, anwendungsorientierte Forschungsförderung langfristig weiter zu steigern und zielgerecht zu gestalten, damit die Unternehmen und Forschungseinrichtungen in ihren Innovationsaktivitäten unterstützt werden. Das sichert ein nachhaltiges Wirtschaftswachstum und zukunftsträchtige Arbeitsplätze. Ebenfalls von großer Bedeutung ist, Schwerpunkte in bestimmten Bereichen zu setzen. Das macht das Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (BMVIT), indem es vor allem die Zukunfts- und Wachstumsthemen Verkehr, Energie, Informations- und Kommunikationstechnologien und Produktion forciert.
An der Spitze des EIS-Rankings stehen vor Österreich innerhalb der EU die Länder Schweden, Finnland, Deutschland, Großbritannien und Dänemark. Der Europäische Innovationsindikator ist ein jährlich erscheinendes Benchmarking-Instrument der Europäischen Kommission, in dem die Innovationskraft der EU-Länder mittels 29 verschiedener Indikatoren wie F&E-Ausgaben, Uni-Absolventeninnen und -Absolventen, Patente, et cetera gemessen und verglichen wird.
Susanna Enk
Pressesprecherin Bundesministerin Doris Bures
Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (BMVIT)
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