Wien, 17.03.2010
Verkehrsministerin Doris Bures hat am Mittwoch im parlamentarischen Verkehrsausschuss den Bericht über "Gemeinwirtschaftliche Leistungen der Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) und Privatbahnen 2008" erläutert. Diese gemeinwirtschaftlichen Leistungen dienen dazu, die Tarife für die Kundinnen und Kunden attraktiv und leistbar zu gestalten, das hohe Niveau im öffentlichen Schienennahverkehr aufrecht zu erhalten sowie den Güterverkehr auf die Schiene zu verlagern - und die Bahn somit zu DEM umweltfreundlichen Verkehrsmittel der Zukunft zu machen. 2008 hat der Bund gemeinwirtschaftliche Leistungen von ÖBB und Privatbahnen in der Höhe von 674 Millionen Euro bestellt.
Mit diesen Mitteln werden konkret finanziert: - bestellte gemeinwirtschaftliche Leistungen wie gestützte Pendlertarife, gestützte Vorteilskarten (derzeit 1,8 Millionen Karten) für Seniorinnen, Senioren, Studentinnen, Studenten, Familien und Menschen mit besonderen Bedürfnissen - eines der wichtigsten Projekte zur Verlagerung des Güterverkehr von der Straße auf die Schiene - die Rollende Landstraße - Förderungen für spezielle Güterverkehre wie gefährliche Gütertransporte
"Attraktive Tarife für die Kundinnen, Kunden und eine weitere Verlagerung des Güterverkehrs von der Straße auf die umweltfreundliche Schiene - das sind ganz zentrale Vorhaben für den öffentlichen Verkehr, die wir seitens des Bundes auch mit der Finanzierung gemeinwirtschaftlicher Leistungen sicherstellen", so die Verkehrsministerin.
Susanna Enk
Pressesprecherin Bundesministerin Doris Bures
Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (BMVIT)
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