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Wien, 18.03.2010
Verkehrsministerin Doris Bures überreichte gestern Abend im Museumsquartier die Staats- und Sonderpreise für Verkehr 2009. Motto der diesjährigen Verleihung war "Sicher durch Technologie und Kreativität". Die Ministerin bekräftigte im Rahmen der Veranstaltung, wie wichtig ihr das Thema Verkehrsicherheit ist. "Mehr Sicherheit auf Österreichs Straßen bedeutet weniger menschliches Leid. Daher ist es umso erfreulicher, heimische Projekte auszeichnen zu können, die einen besonderen Beitrag zu mehr Verkehrssicherheit leisten", so Bures. Neben innovativen Lösungen zur Unfallvermeidung wurden auch intelligente Lösungen, die Gefahrenquellen ausforschen, prämiert.
Die Expertenjury unter dem Vorsitz von Christian Keller, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Verkehrssicherheitsrats, und Othmar Thann, Direktor des Kuratoriums für Verkehrssicherheit (KfV), hat aus den Ausschreibungen zehn herausragende Projekte nominiert. Aus diesen wurden die beiden Staatspreise und der Jurypreis gekürt. Der Sonderpreis wurde im Zusammenhang mit dem seitens der Europäischen Union (EU) ausgerufenen Europäischen Jahr für Kreativität und Innovation 2009 der Kreativwirtschaft gewidmet und aus allen Einreichungen gewählt.
Die Zahl der Bewerbungen für den Staatspreis ist auch heuer wieder gestiegen. "62 Einreichungen für die Ausschreibung sind ein eindrucksvoller Beweis, dass der Staatspreis für Verkehr inzwischen ein absoluter Fixpunkt und als höchstes Gütesiegel für innovative Spitzenleistungen auch im Bereich Verkehrssicherheit anerkannt ist", zeigt sich die Ministern erfreut. Für die Wirtschaft ist es somit ein besonderer Anreiz, in Sicherheitsmaßnahmen im Verkehr zu investieren und damit auch andere Unternehmen zu derartigen Lösungen zu motivieren.
Stellvertretend für die vielen bewusstseinsbildenden Projekte, die nicht prämiert wurden, hob KfV-Direktor Thann den "Volksschulrap" der VS1 Enns und "Module close to" der Forschungsgesellschaft Mobilität (FGM) hervor. Diese zählten zwar aufgrund der technologischen Ausrichtung des Staatspreises Verkehr nicht zu den Preisträgerinnen und Preisträger, leisten aber trotzdem einen wesentlichen Beitrag zur Erhöhung der Verkehrssicherheit. Bei "Module close to" berichten junge Verkehrsstraftäterinnen, -täter, Unfallfahrer und -fahrerinnen in Fahrschulen über ihren Unfall und dessen Folgen, während beim Volksschulrap eine Kinder-Musik-DVD produziert wurde, mit der richtiges Verkehrsverhalten auf dem Schulweg geübt werden soll.
Susanna Enk
Pressesprecherin Bundesministerin Doris Bures
Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (BMVIT)
Telefon: + 43 (0)1 711 62 65 8121
E-Mail: Susanna.Enk@bmvit.gv.at
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