Wien, 25.06.2012
Von der Schulbank ins Labor. Unter diesem Motto starten in den nächsten Wochen 1.200 Schülerinnen und Schüler aus ganz Österreich als Nachwuchsforscherinnen und -forscher durch. "Die hohe Nachfrage zeigt, dass junge Menschen großes Interesse an der Forschung haben und wir mit den Praktika dieses Interesse verstärken und fördern können", zeigt sich Innovationsministerin Doris Bures erfreut. Rasch entscheiden ist jetzt die Devise. Innovationsministerin Bures startet deshalb einen letzten Aufruf für die 300 noch zur Verfügung stehenden Praktikumsplätze.
"Vor allem bin ich stolz darauf, dass noch mehr Mädchen im Sommer hinter die Forschungskulissen blicken werden", freut sich Bures über diese Zwischenbilanz und den Mädchenanteil von 36 Prozent bei den Praktika für Schülerinnen und Schüler. Zum Vergleich: Im forschenden Unternehmenssektor liegt die Frauenquote immer noch bei mageren 15 Prozent.
Ziel der Praktikumsoffensive des BMVIT ist es, Jugendliche - insbesondere Mädchen - für Technik und Naturwissenschaften zu interessieren und für eine einschlägige Ausbildung zu motivieren. Die jungen Forscherinnen und Forscher bekommen mit den Forschungspraktika in den Sommermonaten (Juli bis September) die Möglichkeit, wertvolle berufliche Erfahrungen zu sammeln und sie erhalten Einblicke in die Welt der Naturwissenschaft und Technik. Sie haben einen direkten Praxisbezug und Kontakt zu Forscherinnen, Forschern, Innovatorinnen und Innovatoren. Dadurch wird das Interesse an Naturwissenschaften und Technik gefördert.
Gleichzeitig bekommen Jugendliche wichtige Impulse für die zukünftige Studien- beziehungsweise Berufswahl. Auch wenn sie nicht in der Forschung tätig sein werden, so werden sie dennoch ein Verständnis für diese Berufszweige entwickeln. Und Unternehmen und Forschungseinrichtungen haben die Chance, schon frühzeitig Kontakte zu Young Potentials zu knüpfen.
Interessierte Jugendliche ab dem vollendeten 15. Lebensjahr haben die Möglichkeit, einen Monat lang live bei spannenden Forschungstätigkeiten im Bereich der Naturwissenschaften und Technik dabei zu sein. Pro angebotenen Praktikumsplatz bekommen die Unternehmen 1.000 Euro Förderung, davon erhalten die Praktikantinnen und Praktikanten ein Mindestbruttoentgelt von 700 Euro.
Praktika werden in Forschungsabteilungen von Unternehmen in ganz Österreich, außeruniversitären Forschungseinrichtungen, Kompetenzzentren und Universitäten zur Verfügung gestellt. An Navigationssystemen, Geodaten und neuen Verkehrstechnologien wird ebenso geforscht wie an Energiequellen der Zukunft, an Gebäudesteuerungen und an Apps für Smart Phones.
Schülerinnen und Schüler können sich auf der Talente-Praktikabörse über die offenen Stellen informieren und online bewerben unter http://www.ffg.at/praktikaboerse. Die Chancen, jetzt noch ein Wunschpraktikum zu bekommen, stehen sehr gut.
Unternehmen und Forschungseinrichtungen können bis in den Sommer hinein Praktikumsplätze bei der Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) einreichen. Sie erhalten dadurch die Gelegenheit, schon frühzeitig Kontakte zu Young Potentials knüpfen: www.ffg.at/praktika2011.
Mag. Marianne Lackner
Pressesprecherin von Bundesministerin Doris Bures
Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (BMVIT)
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E-Mail: Marianne.Lackner@bmvit.gv.at
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