Wien, 28.06.2012
Infrastrukturministerin Doris Bures hat am Donnerstag die frühere Direktorin der Europäischen Zentralbank (EZB) Getrude Tumpel-Gugerell zur Aufsichtsratsvorsitzenden der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) bestellt. Sie folgt Peter Mitterbauer nach, dem die Ministerin für die gute Zusammenarbeit dankte. Die 59-jährige Volkswirtin ist eine ausgewiesene Finanz- und Wirtschaftsexpertin, sie war von 2003 bis 2011 Mitglied im Direktorium der EZB, dabei zuständig für Marktoperationen, Zahlungsverkehrssysteme und Marktinfrastrukturen, Personal, Haushalt und Organisation. Davor war sie Vize-Gouverneurin der Österreichischen Nationalbank.
"Gertrude Tumpel-Gugerell ist eine international anerkannte Finanz- und Wirtschaftsexpertin mit jahrzehntelanger Erfahrung in Spitzenmanagement", so Ministerin Bures. Und sie hebt hervor, dass Tumpel-Gugerell Zeit ihres Berufslebens außerordentlich engagiert war in Bildungs- und Forschungsthemen. "Ihre wirtschaftliche Kompetenz und ihre Erfahrungen in den wichtigsten heimischen und europäischen Institutionen werden das Kontrollgremium der FFG bereichern", betont Bures.
Tumpel-Gugerell kennt die österreichische Forschungslandschaft. Sie war Mitglied des österreichischen Fachhochschulrates und ist seit 2003 Mitglied des Universitätsrates der Universität Wien sowie seit Herbst 2011 Emerita Consultant am Wirtschaftsforschungsinstitut. Außerdem ist sie in mehreren Aufsichtsräten vertreten. Im Aufsichtsrat der FFG erhöht sich der Frauenanteil durch ihre Bestellung auf 50 Prozent.
Mag. Marianne Lackner
Pressesprecherin von Bundesministerin Doris Bures
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