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Wissen schützt, sagt man. Aber Wissen und Können schützen doppelt! Deshalb lud Verkehrsministerin Doris Bures am 19. Juni 2010 zur kostenlosen Teilnahme am „Radsicherheitstag 2010“ in fünf eybl-Megastores!
"Auf zwei Rädern ins Spital!“ So betitelte das Kuratorium für Verkehrssicherheit (KfV) ihre aktuellen Unfallzahlen aus der Radfahrer- und Mountainbike-Szene. Nicht zu Unrecht: Im Jahresrückblick erlitten rund 23.200 Radfahrerinnen und Radfahrer und etwa 6.800 Mountainbiker bei Unfällen mehr oder weniger schwere Verletzungen, die dann ärztlich behandelt werden mussten. Und wie die Statistik beweist, sind nicht etwa andere Verkehrsteilnehmer die Hauptschuldigen an den Unfällen, sondern zumeist ist es Selbstverschulden durch Fahrfehler, durch Missachtung der Verkehrsregeln, aber auch durch mangelhafte Ausrüstung.
Warum fast 20 Prozent (schwere) Kopfverletzungen registriert werden, ist schnell erklärt: Nur jeder/jede dritte Erwachsene trägt beim Radeln einen Helm! Zum Vergleich: Bei den unter 7-Jährigen tragen 87 Prozent den Kopfschutz! Verkehrsministerin Doris Bures reagierte auf diese traurige Bilanz und initiierte am 19. Juni 2010 den „Radsicherheitstag 2010“!
Es wurden von den Expertinnen und Experten des ARBÖ und des KfV auf den Parkplätzen bei den eybl-Megastores in Vösendorf, Pasching, Salzburg, Innsbruck und Graz (siehe Kasten links) spezielle Testparcours aufgebaut, auf denen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer – egal, ob Kind oder Erwachsener – zwischen 9 und 17 Uhr das eigene Fahrkönnen überprüfen und durch die Tipps der Profis gleich verbessern konnten. Zusätzlich wurden die mitgebrachten Räder kostenlos von den Expertinnen und Experten des ARBÖ, vom Intersport eybl und der Polizei auf Mängel und Schäden geprüft. Außerdem verloste das Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie an den Veranstaltungsorten verschiedene Preise.
Ich unterstütze vor allem bewusstseinsbildende Maßnahmen, um die Tragequote von Helmen nicht nur bei Kindern, sondern auch bei Erwachsenen zu erhöhen. Wenn Studien zeigen, dass Kopf- und Gehirnverletzungen um 70 bis 80 Prozent reduziert werden können, spricht alles dafür, beim Radfahren einen Helm zu tragen. Ganz wichtig ist, dass Eltern mit gutem Beispiel voran gehen. Und es zeigt sich bereits ein überaus positiver Trend, dass immer mehr Mütter und Väter ihre Kinder durch einen Helm vor gefährlichen Kopfverletzungen schützen.
Bezogen auf den Anteil am Verkehrsaufkommen weisen Radfahrerinnen und Radfahrer ein überdurchschnittliches Risiko auf, in einen Verkehrsunfall verwickelt zu werden. Der von mir ins Leben gerufene Radsicherheitstag soll dazu dienen, für ein besseres und sichereres Miteinander im Straßenverkehr zu werben. „Stärkere“ Verkehrsteilnehmer wie Autofahrer sollen sensibilisiert werden, mehr auf die „schwächeren“ Verkehrsteilnehmer Rücksicht zu nehmen. Und den Radfahrerinnen und Radfahrern soll vor Augen geführt werden, was sie selbst alles zur Erhöhung der eigenen Sicherheit unternehmen können.
Selbstverständlich. Ich werde an einer Veranstaltung in Vösendorf teilnehmen, um den Radsicherheitstag mit den Bürgerinnen und Bürgern zu verbringen. Im Vordergrund steht natürlich die Unterhaltung. Aber es soll auch darauf hingewiesen werden, dass Radfahren am meisten Spaß macht, wenn man sicher und unfallfrei fährt.
Ich komme aufgrund meiner spärlichen Freizeit zwar leider nur selten zum Radfahren. Aber wenn ich fahre, ist das Tragen eines Helms für mich selbstverständlich.