Verkehrsministerin Doris Bures ist am Donnerstag, den 17. Novermber 2009, im Vorfeld des Verkehrsministerrats in Brüssel mit ihrem deutschen Amtskollegen Peter Ramsauer zusammengetroffen. Ministerin Bures verwies nach dem Treffen auf die engen Beziehungen zwischen Österreich und Deutschland sowie die gute Zusammenarbeit in verkehrspolitischen Fragen. Die Ministerin bekräftigt in dem Gespräch mit dem deutschen Verkehrsminister die ablehnende Haltung Österreichs gegenüber einer EU-weiten Zulassung der sogenannten Gigaliner, also von 25 Meter langen und 60 Tonnen schweren LKWs. Ramsauer untersützt die Position der Ministerin grundsätzlich.
Seibersdorf (OTS) - Anlässlich eines Besuches haben Frau Bundesministerin Doris Bures und Aufsichtsratspräsident Dr. Hannes Androsch den neuen Betriebskindergarten am Standort Seibersdorf der ARC (Austrian Research Centers) - künftig AIT Austrian Institute of Technology eröffnet.
Im ARC-Kinderhaus wird durch innovative Frühintervention das Interesse und die Begeisterung an Naturwissenschaft und Technik bei Kindern spielerisch geweckt. Ziel ist, eine hochqualitative Vorzeigeeinrichtung für frühkindliche Förderung im naturwissenschaftlich-technischem Bereich zu werden, die von interessierten Stellen angelaufen wird.
Die Verkehrsminister der vom Transit am stärksten betroffenen Alpenregionen gehen gemeinsam gegen die steigende Belastung durch den Güterverkehr vor. "Neben gemeinsamen Verkehrssicherheitsmaßnahmen ist eine Sensibilisierung für diese Region innerhalb Europas sehr wichtig", sagte Bures. Themen wie die Alpentransitbörse wurden wieder aktuell.
Die Konzernstruktur der Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) soll nach der großen Reform von 2003 neuerlich umgebaut werden. Infrastrukturministerin Doris Bures hat am Mittwoch die Novelle des Eisenbahnstrukturgesetzes in Begutachtung geschickt. Ziel sei es, dem Unternehmen eine Struktur zu geben, die es ermöglicht, es effizient und flexibel zu führen, sagte die Ministerin bei der Präsentation des Gesetzesentwurfs am Mittwoch in Wien. Mit der derzeitigen Struktur könne die Bahn nicht entsprechend auf die aktuellen Herausforderungen reagieren, wie den massiven Einbruch vor allem im Güterverkehrsgeschäft. Die Zahl der Vorstände und Geschäftsführer der ÖBB soll jedenfalls von derzeit 22 auf 14 schrumpfen.
Sensoren, die Geschwindigkeiten messen, damit Staus verhindert werden; Systeme, die bei Unfällen automatisch die Einsatzkräfte alarmieren, oder Ampeln, die erkennen, dass sich ein Auto nähert und automatisch auf Grün springen: Durch den Einsatz von Verkehrstelematik sollen Straßen sicherer gemacht werden. Einige dieser "intelligenten" Technologien gibt es schon, vieles ist noch Vision oder es fehlt die nötige Infrastruktur.
Bis Ende des Jahres soll ein Aktionsplan dafür stehen, kündigte Verkehrsministerin Doris Bures bei einer Pressekonferenz am 1. April 2009 an.
Am Mittwoch, den 25. März 2009, hat Infrastrukturministerin Doris Bures die Ausbauprogramme für die Schiene und das hochrangige Straßennetz vorgelegt. Insgesamt werden in den sechs Jahren 2009 bis 2014 22,5 Milliarden Euro investiert, davon 60 Prozent in die Schiene und 40 in die Straße. 360 Kilometer Schienenstrecken werden neu gebaut, 320 Kilometer Autobahnen und Schnellstraßen sind in Planung.
"Es ist ökonomisch dumm, auf die Hälfte des gesellschaftlichen Potenzials zu verzichten", erklärt Infrastrukturministerin Doris Bures bei einem Pressegespräch anlässlich des Weltfrauen-Tages mit Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek, der Wissenschafterin des Jahres Fatima Ferreira, der FEMtech-Expertin Heidi Perr und dem wissenschaftlichen Geschäftführer des AIT, Wolfgang Knoll.
Mit "generation innovation" präsentierte das Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (BMVIT) seine neue Programmlinie zur Förderung des Forschungsnachwuchses. Das Förderprogramm fokussiert auf einen direkten Dialog von Kindern und Jugendlichen mit AkteurInnen aus Forschung, Innovation und Technologie, um das Interesse an Naturwissenschaft und Technik zu wecken und die Berufs- und Studienwahl zu erleichtern. "generation innovation" baut auf den Erfahrungen des 2008 gestarteten Pilotprojekts „Forschung macht Schule“ auf.