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Textfassung des Videos "Interoperabilität"

ein Mädchen steht auf einem Bahnsteig
Video: Bildausschnitt
Rechte: bmvit

Inhalt des Spots

Das Europa des 21. Jahrhunderts braucht mehr denn je ein Eisenbahnsystem, das transeuropäische Mobilität und Sicherheit gewährleistet. Doch die vielen historisch gewachsenen, nationalen Bahnsysteme erschweren durch die unterschiedlichen technischen Standards einen grenzüberschreitenden Bahnverkehr. Im Extremfall müssen Fahrgäste umsteigen und Güter umgeladen werden.

Es waren daher rechtliche und technische Rahmenbedingungen auf EU-Ebene unbedingt erforderlich, um die Errichtung eines europäischen Eisenbahnraumes ohne Grenzen zu verwirklichen und die Basis für einen durchgehenden Zugverkehr zu schaffen. Diese Basis nennen wir: Interoperabilität.

Die Europäische Kommission wird in der Thematik Interoperabilität von einem Ausschuss unterstützt. Dieser setzt sich aus Vertretern der Mitgliedstaaten unter Vorsitz der Europäischen Kommission zusammen. Die Aufgaben des Ausschusses betreffen die Erörterung aller Fragen zur Interoperabilität insbesondere die Durchführung derer Richtlinien, sowie die Beschlussfassung aller erforderlichen Maßnahmen zur Erstellung und Umsetzung von Entscheidungen, Verordnungen und weiterführenden Dokumenten. Österreich wird in diesem Ausschuss aktiv durch das Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie, Sektion IV, Abteilung Schiene 4 vertreten.

Da die EU Kommission erwartet, dass die Vertreter der Mitgliedstaaten die Informationen und Entscheidungen des Ausschusses an den Eisenbahnsektor des jeweiligen Mitgliedstaates verteilen, hat das Bundesministerium zu diesem Zweck die Arbeitsgruppe Interoperabilität gegründet.

Diese Gruppe beschäftigt sich mit den Auswirkungen der Interoperabilität in Österreich, insbesondere mit der Anwendung der technischen Spezifikationen für die Interoperabilität, kurz TSI genannt.

Diese TSI werden in den Fachbereichen Infrastruktur und Energie seit Ende 2002 bei den Bauprojekten auf den österreichischen Strecken des transeuropäischen Eisenbahnnetzes umgesetzt. Die Arbeitsgruppe Interoperabilität wird dabei von der Abteilung Schiene 4 federführend geleitet und administriert.

Die Verwirklichung der Interoperabilität des transeuropäischen Eisenbahnsystems ist ein wesentlicher Bestandteil für den generellen Erfolg der Eisenbahn als wettbewerbsfähige, kosteneffiziente, zuverlässige und sichere Verkehrsalternative.

Gemeinsam arbeiten wir an einem transeuropäischen Eisenbahnsystem, das ihren Erwartungen an ein modernes und mobiles Europa gerecht wird.



Fundstelle: http://www.bmvit.gv.at/service/publikationen/verkehr/eisenbahn/video_interoptext/video_interoptext.html
Stand: 31.01.2011