Der Nationaler Aktionsplan Donauschifffahrt (NAP) ist ein dynamisches Planungs- und Entscheidungsinstrument für die österreichische Schifffahrtspolitik bis 2015.
Der Nationale Aktionsplan Donauschifffahrt unterstreicht die verkehrpolitische Bedeutung der Binnenschifffahrt, welche auch im Rahmen der österreichischen EU-Ratspräsidentschaft im ersten Halbjahr 2006 zum Schwerpunktthema gewählt wurde. Der NAP ist ein dynamisches Instrument für die österreichische Schifffahrtspolitik. Kernstück ist ein Maßnahmenkatalog, welcher im Jahr 2005 in enger Zusammenarbeit mit allen relevanten Akteuren des Sektors erstellt wurde. Auch auf europäischer Ebene gewinnt die Binnenschifffahrt an Bedeutung: So hat die Europäische Kommission im Jänner 2006 ein Aktionsprogramm zur Förderung der Binnenschifffahrt in Europa vorgestellt. Der NAP stellt die nationale Umsetzungsstrategie dieses europäischen Aktionsprogramms dar, und gibt die Linie für die österreichische Schifffahrtspolitik bis 2015 vor.
Der vorliegende „Nationale Aktionsplan Donauschifffahrt“ stellt das verkehrspolitische Instrument Österreichs für die Umsetzung der Mitteilung der Europäischen Kommission dar. Österreich hat, der strategischen Bedeutung der Wasserstraße Donau folgend, in den letzten Jahren eine umfassende Strategie entwickelt und legt nunmehr ein Maßnahmenprogramm vor: den „Nationalen Aktionsplan Donauschifffahrt“. Dieser Aktionsplan konkretisiert das 2003 vom Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (bmvit) erstellte 10-Punkte-Programm zur Stärkung der Donauschifffahrt. Kernstück des Nationalen Aktionsplans ist ein Maßnahmenkatalog. Dieser stellt die Vorhaben der österreichischen Schifffahrtspolitik in den nächsten zehn Jahren dar und wird jährlich aktualisiert und dem jeweiligen Umsetzungsstand angepasst werden.
[Erschienen im Jahr 2006, Wien, 113 Seiten, Herausgeber: Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie]