Technische Universität (TU) Wien, Institut für Eisenbahnwesen mit den Partnerfirmen Wiener Linien GmbH & Co KG, Geotechnik-Adam ZT GmbH, TU Wien, Institut für Grundbau und Bodenmechanik, Atlas Copco MAI GmbH:
Energiesysteme für Tunnelthermie - Nachhaltige Infrastruktur für das 21. Jahrhundert (ESYS).
Jurybegründung:
Das Konzept ESYS ist ein weiterer wichtiger Schritt zum Ausbau der führenden österreichischen Stellung im Tunnelbau, und reicht im Einsatz weit über den U-Bahnbereich hinaus. Mit diesem Projekt konnte der Nachweis erbracht werden, dass der Tunnel selbst zu einem thermischen Element gemacht werden kann.
der Firma Gebrüder Weiss GmbH. mit den Partnerfirmen Rail Cargo Austria AG; REWE Group Austria IZ NÖ SÜD; Container Dienst Hämmerle GmbH:
Nachhaltige Transportlogistik, Kooperation und Koopetition durch nationale Ganzzugslösung.
Jurybegründung:
Ausschlaggebend für die Prämierung dieses Projekts war die Tatsache, dass es der Firma Gebrüder Weiss GmbH mit diesem Projekt gelungen ist, gemeinsam mit der Rail Cargo Austria, der REWE Group Austria und dem Container Dienst Hämmerle durch die Einführung eines Ganzzuges auf der gesamten Westachse eine innerösterreichische Verbindung zu schaffen, die einen Vorteil für die heimische Wirtschaft bringt. Dadurch ist nicht nur möglich, den Transport zeitkritischer Sendungen in diesem Korridor zu gewährleisten, sondern auch eine massive Verlagerung von der Straße auf die Schiene zu erreichen.
Österreichisches Forschungs- und Prüfzentrum Arsenal Ges.m.b.H. mit der Partnerfirma Wiener Linien GmbH & Co KG:
Konzept “Zuverlässige und effiziente Regelung des Personenflusses bei Großveranstaltungen (RAVE)“.
Jurybegründung:
RAVE, entwickelt von Arsenal Research gemeinsam mit den Wiener Linien, hat sich mit einem Regelsystem für Fußgängermassen einem Zukunftsproblem gewidmet, das nicht nur bei Großevents von Interesse ist. Durch die automatisierte Steuerung von Personenflüssen nach Großveranstaltungen zur effizienten Nutzung des öffentlichen Verkehrs wurde eine Serviceleistung zur Stärkung und höheren Akzeptanz des öffentlichen Verkehrs entwickelt.
Salzburg AG:
Bio+Erdgas als Kraftstoff.
Jurybegründung:
Der Firma Salzburg AG ist gelungen, durch Einspeisung von Biogas in das Erdgasnetz ein größeres funktionierendes System abseits von Diesel und Benzin zu etablieren, und in Zukunft laufend der Anteil erneuerbarer Energie ausgebaut werden kann. Mit dieser Lösung wird im innerstädtischen Verkehr ein Komplettangebot geschaffen, bei dem die Verkehrsteilnehmerinnen oder die Verkehrsteilnehmer selbst entscheiden können, wie sie dieses Angebot nutzen möchten.