Der Bundesminister für Verkehr, Innovation und Technologie installierte im Februar 2004 den bei den Austria Research Centers angesiedelten "Wissenschaftlichen Beirat Funk" (WBF). Dieser mit Wissenschaftlern aus verschiedenen Bereichen, die den Themenbereich Mobilfunk und Gesundheit berühren, besetzte Beirat hat den Auftrag, Fragen zu den verschiedenen Funkanwendungen wissenschaftlich fundiert zu behandeln.
Seit Dezember 2007 ist der – 2004 als unabhängige interdisziplinäre Expertenkommission gegründete – „Wissenschaftliche Beirat Funk“ (WBF) offizielles beratendes Gremium des Bundesministeriums für Verkehr, Innovation und Technologie (BMVIT), wobei der WBF nach wie vor in seiner Expertise und in seinem Selbstergänzungsrecht vollkommen unabhängig ist.
Seit seiner Gründung im Jahr 2004 sondiert der WBF in regelmäßigen Abständen die aktuelle internationale Studienlage, analysiert und bewertet diese nach wissenschaftlichen Kriterien und fasst seine Beurteilung der Situation – unter Einbeziehung externer Fachleute– in einem Konsensus-Papier zusammen.
Von 2004 bis 2008 ist der WBF in mehreren Expertenforen zu dem Schluss gekommen, dass die gegebenen Grenzwerte ausreichend sind. Es gibt keinen Beweis, dass es bei Einhaltung der Grenzwerte eine gesundheitliche Gefährdung im Umgang mit dem Mobilfunk gibt.
Der WBF stellt weiters fest, dass im Hinblick auf die Einführung und Verwendung neuer Technologien grundsätzlich ein umsichtiger Umgang mit diesen Technologien sinnvoll ist.