Parallel zum gezielten Breitbandausbau ist es wichtig, die durch Breitbandinfrastrukturen möglich werdende Entwicklung und Einführung von qualitativen Diensten und innovativen Anwendungen kurzfristig zu beschleunigen und auch die Nutzung dieser Angebote zu steigern.
Das Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (bmvit) hat daher das Förderungsprogramm "austrian electronic network" AT:net komplementär zu den Breitbandinitiativen konzipiert und zwischen 2007 und 2009 vier Ausschreibungen im Wege der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) abgewickelt.
In 2008 wurden schließlich mit dem Konjunkturbelebungspaket I zusätzliche Finanzmittel bereitgestellt, die seit Oktober 2009 in dem adaptierten und an den aktuellen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen ausgerichteten Förderungsprogramm AT:net / Phase 2 zum Einsatz kommen.
Einerseits werden mit diesem Förderungsprogramm direkt und kurzfristig wirksame Bautätigkeiten angeregt, andererseits frühzeitig Impulse für notwendige Investitionen in höchst breitbandige Netze (sogenannte Next Generation Networks – NGA) gesetzt.
Die Verschränkung zwischen Infrastrukturen und Anwendungen steht bei dieser Fördermaßnahme im Vordergrund!
AT:net kann Entwicklungen in der Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT), wie sie im Innovationsbereich zum Beispiel durch FIT-IT oder benefit gefördert werden, zur Marktreife führen (siehe IKT-Programme des bmvit am Ende des Beitrags).
Abteilung V / Infra 7 - Postregulierung, Informationsgesellschaft, Gemeinwirtschaftliche Leistungen
Ing. Mag. Alfred Ruzicka
E-Mail: Alfred.Ruzicka@bmvit.gv.at
Ing. Werner Höss
E-Mail: Werner.Hoess@bmvit.gv.at