2003 waren noch etwa eine Million Österreicherinnen und Österreicher von der Anbindung an moderne Informations- und Kommunikationstechnologien ausgeschlossen. Um dieser Entwicklung gegenzusteuern, wurde eine speziell auf die österreichischen demographischen Verhältnisse angepasste Strategie entwickelt.
Mit der Breitbandinitiative 2003 unterstützte das bmvit in enger Zusammenarbeit mit den Bundesländern Investitionen privater Anbieter in unversorgten Regionen. Das führte bis Ende 2007 zu einer Steigerung der Verfügbarkeit auf 98 Prozent!
Die Breitbandinitiative 2003 deckte sich mit den Zielen der „Lissabon-Strategie 2000“ (Wettbewerbsfähigkeit Europas) und wurde im Aktionsplan „eEurope 2005“ indirekt bestätigt, wo die verstärkte Breitbandnutzung innerhalb der Europäischen Union explizit gefordert war.