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Alpenquerender Güterverkehr

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Verkehrswege am Brenner
Rechte: bmvit / Alpenstraßen AG

Die Alpen stehen in einem stetigen Spannungsfeld:

  • Transporthindernis zwischen dem Europäischen Zentralraum im Norden und Italien,
  • eine ökologisch sensible Region und starke Auswirkungen für Bevölkerung und Umwelt.

So wurden im Jahr 2008 120,7 Millionen Tonnen Güter über die österreichischen Alpen transportiert. Im Vergleich zum Vorjahr bedeutet das einen leichten Rückgang um 0,7 Prozent.
Rund 70 Prozent der Mengen werden auf der Straße befördert.

  • Der Brenner ist mit 47,8 Millionen Tonnen der bedeutendste österreichische Alpenübergang.
  • Der Anteil der Straße am Brenner liegt bei 71 Prozent. 2008 konnte die Bahn am Brenner gegenüber dem Vorjahr Marktanteile hinzugewinnen.

Dem Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (bmvit) ist es ein Anliegen, möglichst umfassende Informationen zu diesem Thema bereitzustellen. Dazu besteht auch eine langjährige Zusammenarbeit mit den Verwaltungen der Schweiz und Frankreichs. Die Erhebung und Sammlung von Daten erfolgt nach einheitlichen Methoden, und werden in regelmäßigem Abstand ausgetauscht.

Als Eckpfeiler dieser Erhebungen erfolgt alle fünf Jahre eine umfangreiche Befragung zum alpenquerenden Güterverkehr an allen wesentlichen Alpenübergängen von Ventimiglia an der Mittelmeerküste bis zum Wechsel. Eine Zusammenfassung der Ergebnisse aus dem Jahr 2004 ist weiter unten (Siehe downloads) verfügbar.

Die letzte Befragung fand im Jahr 2009 statt. Eine Zusammenfassung dieser Ergebnisse wird voraussichtlich im Herbst 2011 zur Verfügung stehen.

Zusätzlich ist eine umfassenden Darstellung von Statistiken zum Thema Alpenquerender Güterverkehr (AQGV) auf der Seite des "Züricher Prozesses" (Zusammenarbeit der Verkehrsminister der Alpenstaaten) unter der Internet Adresse  www.zuerich-prozess.org zu finden



Fundstelle: http://www.bmvit.gv.at/verkehr/gesamtverkehr/statistik/aqgv/aqgv.html
Stand: 04.10.2011