Bei der Reduktion der Schadstoffemissionen im Fahrzeugbereich konnten in den letzten Jahren Fortschritte erzielt werden. Durch die in europäischen Richtlinien festgelegten Emissionsgrenzwerte für Personenkraftwagen und Lastkraftwagen sowie Fortschritte in der Fahrzeug- und Kraftstofftechnologie sanken die spezifischen Emissionen der Fahrzeuge (Schadstoffmenge pro gefahrenem Kilometer) ab.
Allerdings werden aufgrund steigender Verkehrsleistungen diese fahrzeugspezifischen Reduktionen (Verbesserungen) je nach betrachteter Schadstoffgruppe mehr oder weniger stark kompensiert. Insgesamt ist die Menge der innerhalb Österreichs im Verkehrssektor freigesetzten Schadstoffe aber bei allen Schadstoffgruppen gesunken, mit Ausnahme des CO2 Ausstoßes, welcher leicht gestiegen ist.
Eine der wichtigsten Maßnahmen zur Reduktion der spezifischen Emissionen bei den Schadstoffgruppen Stickoxiden (NOx), Kohlenwasserstoffen (HC) und Kohlenmonoxid (CO) war die Einführung des 3-Wege-Katalysators bei benzinbetriebenen Pkw. Diese Entwicklung wurde jedoch durch den Trend zu dieselbetriebenen Pkw wieder abgeschwächt, da Dieselfahrzeuge höhere NOx und Partikelemissionen aufweisen als Benzinfahrzeuge.
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