Der Ausbildungskurs wird durch das Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (bmvit) durchgeführt. Der 16-stündige Kurs wird durch fixe Terminvorgaben österreichweit für reglementierte Beauftragte und reglementierte Postverwaltung vorgeschrieben. Die Kursmodule werden durch Experten (Vortragende) vermittelt. Die Kosten sind durch die Kursteilnehmer zu tragen.
Dieser 16-stündige Kurs umfasst eine Grundausbildung für die Annahme, Bewachung und Weitergabe der Luftfracht an die Luftfahrtunternehmen sowie eine Einführung in die Sprengstoffkunde. Die einzelnen Lehrinhalte werden von Experten vorgetragen.
Diese Ausbildung soll auch eine Sensibilisierung auf die möglichen Gefahren durch die Versendung von Luftfracht unter besonderer Berücksichtigung aktueller Bedrohungsszenarien durch terroristische Gruppen erreichen. Die Tätigkeit als verantwortliche Person der reglementierten Beauftragten (Personalführung, Einstellungskriterien) ist ebenso Gegenstand dieses Kurses.
Die Sicherheitsbeauftragten führen eine Grundschulung dieses Personals durch. Schwerpunkte liegen in der Sensibilisierung der Mitarbeiter auf die Gefahren der Luftfracht für die Luftfahrtunternehmen. Schulungsinhalte werden bei Modul 1 vermittelt sowie in Form von handouts ausgegeben. Unternehmenspezifische Gegebenheiten müssen von den Sicherheitsbeauftragten ausgearbeitet und in diesem Modul vermittelt werden.