In Wien dreht sich derzeit bei der Bike-Messe Velo-City alles rund ums Fahrrad. Wer in die Pedale tritt, ist nicht nur flott und gesund unterwegs. Damit das Miteinander auf Österreichs Straßen und Radwegen gut klappt, sollte jeder/jede unbedingt einige Tipps beherzigen und die wichtigsten Radfahrregeln intus haben.
Das bmvit hat dafür auf Initiative von Verkehrsministerin Doris Bures die wichtigsten Ratschläge im kleinen „Fahrrad-Guide“ im Hosentaschenformat kompakt zusammengestellt.
Das Projekt „ISR – Intermodale Schnittstellen im Radverkehr“ behandelt den Radverkehr und dessen Verknüpfungspunkte zu anderen Verkehrsmitteln, insbesondere jene zum öffentlichen Verkehr. Mit Unterstützung des Klima- und Energiefonds und unter fachlicher Leitung des bmvit wurde ein Handbuch erstellt, das Maßnahmen zur Optimierung dieser oft vernachlässigten Verknüpfungspunkte, Haltstellen und Bahnhöfe, im Verkehrsystem zum Inhalt hat.
Das bmvit ist bestrebt, die Rahmenbedingungen für Fuß- und Radverkehr – die so genannten „sanften Mobilitätsformen“ – zu verbessern. Das Maßnahmenkonzept und dieser Internetauftritt konzentrieren sich dabei auf jene Bereiche, die im eigenen Wirkungsbereich und somit in der Verantwortung des Bundesministeriums liegen.
Verkehrsministerin Doris Bures will die Straßenverkehrsordnung mit einem zeitgemäßen "Fahrrad-Paket" novellieren. Geht es nach den Plänen der Ministerin werden Fahrradstraßen und Begegnungszonen gesetzlich ermöglicht, die Radwegebenutzungspflicht flexibilisiert und das Telefonieren am Rad wird verboten. Bures folgt mit ihren Vorschlägen den Ratschlägen eines Expertengremiums. Nach Gesprächen mit dem Koalitionspartner ÖVP will die Ministerin mit der Novelle möglichst rasch in Begutachtung gehen, "damit die nächste Fahrrad-Saison bereits mehr Raum, mehr Sicherheit und klare Regeln für Radfahrer/Radfahrerinnen bringt"
Alles, was Sie schon immer über den Radverkehr wissen wollten, finden Sie in Zahlen zusammengefasst und anschaulich aufbereitet in der vorliegenden Studie „Radverkehr in Zahlen“, die vom Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (bmvit) beauftragt wurde.
Grafiken und Tabellen geben eine Vorstellung von den im Radverkehr herrschenden Größenordnungen und vermitteln darüber hinaus ein Bild der Stimmungslage der radfahrenden Personen in Österreich. Objektiv gemessene Größen, phsyikalischer und geometrischer Natur sind ebenso enthalten wie subjektive Einstellungen und Stimmungen der radfahrenden Bevölkerung.
Der Verkehrssicherheitsbeirat ist ein Gremium von Sicherheitsexpertinnen und -experten aller Verkehrsträger, welches dem bmvit in Fragen der Verkehrssicherheit beratend zur Seite steht. Im Rahmen des Arbeitsausschusses Straße des Verkehrssicherheitsbeirats wurde durch Frau Bundesministerin Doris Bures im Juli 2009 ein Unterausschuss für den Bereich Radverkehr ins Leben gerufen.
In diesem Bereich sind Internetseiten aufgelistet, die sich mit den Angelegenheiten des Fuß- und Radverkehrs beschäftigen. Sie finden darunter Interessensvertretungen, Verkehrsträger, öffentliche und Forschungseinrichtungen.