Im Jahr 2010 ereigneten sich in Österreich insgesamt 3.836 Straßenverkehrsunfälle mit Personenschaden, an denen Fußgänger beteiligt waren. 3.722 Fußgänger wurden dabei verletzt und 98 getötet. Damit sanken die Zahl der Fußgängerunfälle und jene der Verletzten im Vergleich zum Jahr davor um je 6,8 Prozent. Die Zahl der getöteten Fußgänger blieb mit einem Minus von 3,0 Prozent (3 getötete Fußgänger weniger) gegenüber dem Jahr 2009 beinahe unverändert.
Längerfristig betrachtet waren die Rückgänge bei der Zahl der Fußgängerunfälle, der verletzten und getöteten Fußgänger etwa gleich hoch. Während die Gesamtzahl der Verkehrstoten von 2001 bis 2010 um 42 Prozent gesenkt werden konnte, beträgt die Reduktion bei den getöteten Fußgängern nur 16 Prozent. Die Zahl der verletzten Fußgänger verringerte sich um 17 Prozent.
Der Höchstwert an getöteten Fußgängern (160) der letzten 10 Jahre wurde im Jahr 2002 erreicht, in den letzten sechs Jahren verstarben jeweils rund 100 Personen infolge von Straßenverkehrsunfällen.
[Erschienen im Jahr 2011, Wien; 21 Seiten; Herausgeber: Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (bmvit) Abteilung IV/ST2 Technik und Verkehrssicherheit, Bundesanstalt für Verkehr (BAV), Bundesanstalt Statistik Österreich]
Eva Dietl, Norbert Vogel, Eva Marlies Krall