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Ideen für mehr Rücksichtnahme im Straßenverkehr

Das Thema der Rücksichtnahme im Straßenverkehr wird in jüngster Zeit mit zunehmender Vehemenz von der Öffentlichkeit aufgegriffen. Die steigende Anzahl an Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer samt ihrer unterschiedlichen Verkehrsmittel, der nur begrenzt zur Verfügung stehende Platz im Straßenraum sowie steigender Zeitdruck und Hektik im Alltag führt zu mehr Spannungen und Konflikten. Das kürzlich in der Straßenverkehrsordnung verankerte Rücksichtnahmegebot soll dazu beitragen, das steigende Verkehrsaufkommen mit weniger Konflikten und Unfällen abzuwickeln.

Der vorliegende Ratgeber zeigt Beispiele, wie im Straßenverkehr ein Mehr an Rücksichtnahme geübt werden kann. Er konzentriert sich dabei insbesondere auf den Radverkehr, weil er überdurchschnittlich zunimmt und Radfahrende als schwächere Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer ein erhöhtes Schutzbedürfnis haben.

Zu Fuß im höheren Alter

Die Bedeutung von Fußwegen im Verkehrsverhalten wird häufig unterschätzt. Dabei ist es vor allem für ältere Menschen es oft die wichtigste Möglichkeit, Wege zur Erledigung der täglich notwendigen Aktivitäten und Erledigungen durchführen zu können. Die vorliegende Studie informiert daher über Anforderungen, Verkehrssicherheit, Gesundheitsaspekte und Maßnahmen zur Verbesserung der Bedingungen für das zu Fuß Gehen, insbesondere im höheren Alter.

Präventionsstrategien zum Fahrraddiebstahl -
Fakten & Tipps zum Schutz

Immer mehr Menschen in Österreich fahren mit dem Rad. Mehr Fahrräder ziehen aber leider auch zunehmend Diebe an. Auch Fahrradvandalismus ist ein nicht zu unterschätzendes Problem. Die vorliegende Broschüre soll Ihnen helfen, sich vor dem Verlust Ihres Fahrrades zu schützen, denn die wichtigsten Maßnahmen können von Ihnen selbst getroffen werden!

Präventionsstrategien zum Fahrraddiebstahl -
Fakten, Hintergründe & Maßnahmen

Fahrraddiebstahl und Fahrradvandalismus sind gleich nach der subjektiven Einschätzung des Gefährdungspotenzials durch ein zu geringes Verkehrssicherheitsniveau bedeutende Hindernisse für eine verstärkte Nutzung des Fahrrades. Der Fahrraddiebstahl muss daher bewusst und systematisch eingedämmt werden. Die vorliegende Publikation soll Behörden, Radverkehrsbeauftragten, Verkehrs- und Stadtplanerinnen und -planer, Gemeinden sowie Architektinnen und Architekten eine ausführliche Einsicht in die Hintergründe des Problems Fahrraddiebstahl geben.

Kosteneffiziente Maßnahmen zur Förderung des Radverkehrs in Gemeinden

Dieser Leitfaden soll als mit seiner Vielzahl an Tipps und Hinweisen eine Ideenbörse für den Radverkehr darstellen, als Argumentationshilfe für Proponenten des Radverkehrs dienen, die Diskussion auf lokaler Ebene bereichern und das Verständnis für kostengünstige Maßnahmen verbessern.

Radverkehr in Zahlen

Alles, was Sie schon immer über den Radverkehr wissen wollten, finden Sie in Zahlen zusammengefasst und anschaulich aufbereitet in der vorliegenden Studie „Radverkehr in Zahlen“, die vom Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (bmvit) beauftragt wurde.

Grafiken und Tabellen geben eine Vorstellung von den im Radverkehr herrschenden Größenordnungen und vermitteln darüber hinaus ein Bild der Stimmungslage der radfahrenden Personen in Österreich. Objektiv gemessene Größen, phsyikalischer und geometrischer Natur sind ebenso enthalten wie subjektive Einstellungen und Stimmungen der radfahrenden Bevölkerung.

Basic Fact Sheet 2010 – Fußgänger

In dieser Broschüre wird das Unfallgeschehen im Jahr 2009 auf Österreichs Straßen mit Fußgängerinnen und Fußgängern beschrieben.

Im Jahr 2010 ereigneten sich in Österreich insgesamt 3.836 Straßenverkehrsunfälle mit Personenschaden, an denen Fußgänger beteiligt waren. 3.722 Fußgänger wurden dabei verletzt und 98 getötet.

Basic Fact Sheet 2010 – Radfahrer

Im Jahr 2010 ereigneten sich in Österreich insgesamt 4.882 Straßenverkehrsunfälle mit Personenschaden, an denen Radfahrer beteiligt waren. Dabei wurden 4.835 Radfahrer verletzt und 32 getötet. Damit verringerte sich die Zahl der Radunfälle im Vergleich zum Jahr davor um 11,2 Prozent und jene der verletzten Radfahrer um 10,7 Prozent. Die Zahl der getöteten Radfahrer sank von 39 im Jahr 2009 auf 32 (-17,9 Prozent).

Wir gehen zur Schule

Eine Initiative des Bundesministeriums für Verkehr, Innovation und Technologie (bmvit) in Kooperation mit dem Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur (BMUKK).

Dieses Lesebuch versucht, durch Beispiele und Geschichten Kinder und Eltern zum Zufußgehen zur Schule zu motivieren. In dem liebevoll gestalteten Büchlein werden Geschichten rund um den Schulweg aus der Sicht drei junger Hauptfiguren erzählt.

Die Straße ist für alle da

Dieser Folder behandelt das Verhalten aller Verkehrsteilnehmer auf Österreichs Straßen. Dabei wird auf den falschen weil gefährlichen Umgang eingegangen. Es werden aber auch Tipps für eine erhöhte Verkehrssicherheit angeboten.

Europäisches Fahrradlexikon

Der Europäische Wirtschafts- und Sozialausschuss ist eine beratende Institution der Europäischen Union (EU), die den zentralen EU-Organen (Europäische Kommission, Rat, Europäisches Parlament) mit ihrem Sachverstand zur Seite steht. In dieser Funktion hat er das „Europäische Fahrradlexikon“ herausgebracht, welches die wichtigsten technischen Begriffe rund um das Fahrrad in die Amtssprachen der Europäischen Union übersetzt. Damit soll zum grenzüberschreitenden Verständnis für den Radverkehr beigetragen und die umweltfreundliche Mobilität insgesamt gefördert werden.

Das Wörterbuch soll Radfahrerinnen und Radfahrern, die in ganz Europa unterwegs sind, eine Kommunikationshilfe zum Abbau der Sprachbarriere im Bereich der Fahrradtechnik und damit auch der Fahrradnutzung bieten. Mit freundlicher Genehmigung des europäischen Wirtschafts- und Sozialausschusses können wir Ihnen diese Broschüre auf der Internetseite des Bundesministeriums für Verkehr, Innovation und Technologie (bmvit) anbieten.

Forschungsarbeiten und Projekte



Fundstelle: http://www.bmvit.gv.at/verkehr/ohnemotor/publikationen/index.html
Stand: 22.08.2011