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Überblick

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Steinverladeschiff fährt auf der Donau bei Schlögen
Rechte: Rainer Gaupmann

Der Verkehrsweg Wasserstraße

Über die Wasserstraße, den dritten Landverkehrsträger neben Straße und Schiene, werden in und durch Österreich jährlich etwa 12 Millionen Tonnen Güter befördert. Das scheint vergleichsweise wenig, auf der Straße würden diese 12 Millionen Tonnen aber ein Mehr von über 500 000 Lastkraftwagen-Ladungen bedeuten. Die Schifffahrt leistet somit einen sehr sinnvollen Beitrag, die Verkehrsbelastungen unserer Bürgerinnen und Bürger sowie unserer Umwelt in Grenzen zu halten. Natürlich sind ihre Möglichkeiten beschränkt, wenn wir uns vergegenwärtigen, dass Österreich als Gebirgsland über kein weit verzweigtes Netz an Wasserwegen verfügen kann, wie etwa die Staaten im Westen Europas.

Weiters ist immer zu bedenken, dass unsere für die kommerzielle Schifffahrt geeigneten Ströme und Flüsse nicht nur "nasse Autobahnen", sondern Lebensräume von unschätzbarem Wert sind, die wir zu erhalten haben, und wir jeden unserer Schritte in Richtung einer stärkeren Nutzung für den Transport mit Bedacht wählen und abwägen müssen.

Die Wasserstraße zeichnet sich durch ökonomische Vorteile, hohe Kapazitätsreserven und geringe Umweltbelastung aus. Die Bevölkerung akzeptiert die Binnenschifffahrt wegen der vergleichsweise geringen Emissionen, der geringen Lärmbelastung, der Vermeidung künstlicher Trennwirkungen und wegen der nur geringfügigen Beanspruchung zusätzlicher Verkehrsflächen.

Österreich liegt an einer Wasserstraße, die über den Main-Donau-Kanal die Flusssysteme von Rhein und Donau verbindet und sich von der Nordsee bis zum Schwarzen Meer erstreckt.

Österreichs Aktivitäten in der Seeschifffahrt

Das Abkommen von Barcelona aus dem Jahre 1921 sichert den Staaten ohne Meeresküste das Recht, Seeschifffahrt unter ihrer Flagge zu betreiben.



Fundstelle: http://www.bmvit.gv.at/verkehr/schifffahrt/binnen/rhein/ueberblick/ueberblick.html
Stand: 11.03.2010