Eine wesentliche Maßnahme für die finanzielle Förderung des intermodalen Verkehrs auf dem österreichischen Donauabschnitt enthält das „Pilotprogramm zur Entwicklung von intermodalen Verkehren und zur Förderung von Projekten im Kombinierten Verkehr auf der Wasserstraße Donau“. Das Programm wurde für die Jahre 2007 bis 2013 verlängert.
Ziel ist es, einer nachhaltigen Verkehrsverlagerung im Donaukorridor auf den umweltfreundlichen Verkehrsträger Binnenschiff zu stimulieren, um somit die enormen Verkehrszuwächse insbesondere im Straßengüterverkehr in der Donauregion umwelt- und sozialverträglich zu bewältigen.
Durch die Entlastung der Straßeninfrastruktur im österreichischen Donaukorridor, sollen durch Verlagerungen auf das Binnenschiff die straßeverkehrsbedingte Emissionen als auch die Verkehrsunfälle reduzierte werden.
Antragsberechtigte sind physische und juristische Personen sowie Personengesellschaften des bürgerlichen und des Handelsrechtes mit Firmensitz in Österreich, nicht aber Gebietskörperschaften. Angesprochen sind durch das Programm insbesondere alle in Österreich niedergelassenen Transport-, Umschlags- und Logistikunternehmen, die innovative Dienstleistungen auf der Wasserstraße Donau entwickeln und implementieren wollen.