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Alkohol im Straßenverkehr

Ergebnisse des ersten Alkohol-Interlock Pilotprojekts in Österreich

23 Transportunternehmen aus acht Bundesländern ließen im Rahmen eines Pilotprojekts in 31 Lastkraftwagen (Lkw) Alkohol-Interlocks einbauen. Das Pilotprojekt des Bundesministeriums für Verkehr, Innovation und Technologie in Kooperation mit dem Fachverband Güterbeförderung in der Wirtschaftskammer Österreichs (WKÖ), wurde vom Kuratorium für Verkehrssicherheit (KfV) begleitet und evaluiert. Das Projekt diente in erster Linie dazu, die Handhabbarkeit und Akzeptanz von Alkolocks im Berufsverkehr zu testen.

Statistik der Alkoholunfälle in Österreich

Im Jahr 2009 ereigneten sich auf Österreichs Straßen insgesamt 37.925 Verkehrsunfälle mit Personenschaden. Bei 2.490 Unfälle - das ist ein Anteil von 6,6 Prozent an der Gesamtunfallzahl - waren alkoholisierte Personen beteiligt, wobei 3.406 Personen verletzt und 46 Personen getötet wurden.

Gegenüber dem Vorjahr verringerte sich 2009 die Zahl der Alkoholunfälle um 5,9 Prozent, jene der Verletzten um 6,8 Prozent, und die Zahl der Todesopfer um 13,2 Prozent.

Basic Fact Sheet 2010 – Alkohol

Thema dieses Basic Fact Sheets sind jene Straßenverkehrsunfälle mit Personenschaden, an denen Lenker, Lenkerinnen, Mitfahrer, Mitfahrerinnen, Fußgängerinnen oder Fußgänger beteiligt waren, bei denen eine Beeinträchtigung durch Alkohol oder eine Überschreitung des festgelegten Blut- oder Atemalkoholgrenzwertes festgestellt wurde. Allerdings ist zu beachten, dass die Zahl der Alkoholunfälle und deren Opfer tatsächlich höher als die offiziell ausgewiesenen Werte sind, weil Getötete und Bewusstlose im Allgemeinen nicht auf Alkoholisierung untersucht werden.

Kampagne "Alkohol am Steuer tötet: Könnten Sie damit leben?"

Die Kampagne "Alkohol am Steuer: Könnten Sie damit leben?" startete am 6. November 2009. Sie lief als Kino-, TV- und Radiospot und wurde von Inseraten in österreichischen Medien begleitet. Besonders wichtig waren auch die neuen Medien wie zum Beispiel Facebook, twitter und youtube.

Die ASFINAG (Autobahnen- und Schnellstraßen- Finanzierungs- Aktiengesellschaft) und das Kuratorium für Verkehrssicherheit (KfV) ermöglichten die Anbringung als Autobahnplakate. Auch auf den Rollingboards in urbanen Gebieten und österreichweit auf Postbussen war die Kampagne zu sehen.



Fundstelle: http://www.bmvit.gv.at/verkehr/strasse/sicherheit/alkohol/index.html
Stand: 16.01.2012