Eine statistische Auswertung der Anzahl von im Straßenverkehr getöteten Kindern ergab, dass die Hälfte ihr Leben mitfahrend im - meist elterlichen - Auto lassen mussten. Der überwiegende Anteil war entweder gar nicht oder falsch gesichert unterwegs. Die Anschnallquote in Europa liegt bei rund 90 Prozent, in Österreich hingegen nur bei ungefähr 75 Prozent. Laut Schätzung des Kuratoriums für Verkehrssicherheit würden 95 Menschen pro Jahr durch richtiges Angurten gerettet. Mit der Kampagne "Gurte retten Leben" wollen wir Bewusstsein dafür schaffen, dass es unverzichtbar ist, sich im Auto anzuschnallen. Es nicht zu tun, kann eine tödliche Entscheidung sein.
Das ehrgeizige Ziel des bmvit ist es, die Anzahl der Verkehrstoten bis zum Jahr 2010 um die Hälfte zu reduzieren. Bitte leisten auch Sie Ihren Beitrag dazu und achten Sie auf konsequente und richtige Sicherung von Mitfahrerinnen und Mitfahrern, insbesondere Kindern, in Fahrzeugen und vergessen Sie nicht, auch selbst zum Gurt zu greifen.
Der Fernsehspot "Gurte retten Leben" der TBWA\Wien für das bmvit lief ab November 2006 auch in Spanien. Dieser "Werbeexport" wurde laut TBWA-Chef Christian Schmid beim offiziellen Ministertreffen der Europäischen Union (EU) in Bregenz Anfang des Jahres fixiert, bei dem die österreichische Gurtenkampagne sämtlichen EU Verkehrsministern vorgestellt wurde. Die bmvit-Fernsehkampagne wurde mit einem Effie (Preis für effiziente Werbung und Marktkommunikation) in Gold und dem Staatspreis ausgezeichnet.
Dass Sicherheitsgurte die Gefahr von schweren Verletzungen bei Unfällen drastisch reduzieren, ist mittlerweile fast allen Menschen bekannt. Trotzdem schnallen sich viele nicht an und erhöhen so das Risiko, bei Unfällen wirklich schwer verletzt oder sogar getötet zu werden.