Die Erste-Hilfe-Karte wurde gemeinsam mit Expertinnen und Experten des Roten Kreuzes, des Arbeiter-Samariterbundes Österreich, des ÖAMTC und des ARBÖ erarbeitet.
Im Ernstfall sehen Sie auf der Karte Schritt für Schritt, wie Sie bei einem Unfall richtig und rasch helfen: Maßnahmen zur richtigen Absicherung der Unfallstelle, alle Notrufnummern und die richtigen Tipps für die Erste Hilfe.
Das Verkehrsministerium stellt über den Verkehrssicherheitsfonds 1 Million Euro Anstoßfinanzierung für die Länder zur Verbesserung der Infrastruktur zur Verfügung, insbesondere für einen Unterfahrschutz bei Leitschienen an Unfallhäufungsstellen. Durch die Mitfinanzierung der Länder in gleicher Höhe stehen damit 2 Millionen Euro für gezielte Sicherheitsausbauten zu Verfügung.
Auf den österreichischen Autobahnen und Schnellstraßen ist seit 1. Jänner 2012 die Rettungsgasse Pflicht. Dieser Beschluss ist im Ministerrat vom 24. Mai 2011 gefallen. Damit geht eine von der ASFINAG unterstützte langjährige Forderung der Einsatz- und Rettungsorganisationen in Erfüllung.
Jeden Tag verlassen weltweit 3.500 Menschen ihr zuhause und kommen nicht mehr heim, sie werden bei einem Verkehrsunfall plötzlich und gewaltsam aus dem Leben gerissen. Diese tragischen Todesfälle und das damit einhergehende Leid und die Trauer sind nicht unvermeidbar. Durch gesetzliche Maßnahmen, eine gezielte Verkehrspolitik und rücksichtsvolles Verhalten aller VerkehrsteilnehmerInnen kann die Sicherheit auf Europas Straßen maßgeblich verbessert werden.
Ein gezielter Maßnahmen-Mix aus gesetzlichen Neuregelungen und bewusstseinsbildenden Maßnahmen soll Österreich an die europäische Spitze in punkte Verkehrssicherheit führen. 250 Maßnahmen finden sich im neuen Verkehrssicherheitsprogramm.
Es wird spannend: „Sicherheit für alle“ geht in die Zielgerade: Mehr als 8.900 Schülerinnen und Schüler im Alter von 12 bis 14 Jahren sind der Einladung von Renault bereits gefolgt und arbeiten derzeit fleißig an ihren Verkehrssicherheitsplakaten.
Unter dem Motto „Eure Ideen aufs Plakat“ werden auch heuer wieder die kreativsten Plakatideen gesucht, die falsche Verhaltensweisen aufdecken und zeigen sollen, wie einfach es ist, einen persönlichen Beitrag zu mehr Sicherheit auf Österreichs Straßen zu leisten.
Seit dem Jahr 1961 wird in Österreich eine bundesweit einheitliche Statistik der Straßenverkehrsunfälle geführt.
Ein Straßenverkehrsunfall mit Personenschaden liegt vor, wenn infolge des Straßenverkehrs auf Straßen mit öffentlichem Verkehr Personen verletzt oder getötet wurden und daran zumindest ein in Bewegung befindliches Fahrzeug beteiligt war.
Ein Film der Bundesanstalt für Verkehr (VERSA)
Können wir uns durch den richtigen Sicherheitsabstand vor so einem Horrorcrash schützen? Die Testfahrerinnen und -fahrer der Bundesanstalt für Verkehr unternahmen den Versuch mit dem richtigen Sicherheitsabstand. Nur 2 Sekunden oder umgerechnet 60 Meter muss der Abstand bei einer Geschwindigkeit von 100 Kilometer pro Stunde betragen, um Ihr Leben und das der anderen zu schützen.
Um die Sicherheit im Straßenverkehr herzustellen und auf Dauer gewährleisten zu können, müssen nur drei Grundsätze beachtet werden.
Vom 1. November bis 15. April gilt für Lenkerinnen und Lenker von Pkw und Lkw bis zu 3,5 Tonnen eine situative Winterausrüstungspflicht. Das bedeutet, dass bei winterlichen Fahrbedingungen Winterreifen montiert sein müssen.
Für Lenkerinnen und Lenker von Lkw über 3,5 Tonnen und Omnibusse gilt eine Winterreifenpflicht. Das bedeutet, dass das Fahrzeug immer Winterreifen montiert haben muss, unabhängig davon, ob auf der Fahrbahn Schnee liegt oder nicht.
Bei der Präsentation der „Nationalen Charta-Tour“ der Europäischen Charta für die Verkehrssicherheit im Haus der Europäischen Union in Wien haben 21 Unternehmen am 23. September 2010 ihre Selbstverpflichtung unterzeichnet, sieben erneuerten sie.