Radfahren wird für Kinder sicherer. Am 31. März haben Nationalratsabgeordnete von SPÖ und ÖVP auf Initiative von Verkehrsministerin Doris Bures einen Antrag im Parlament eingebracht, in dem unter anderem die Helmpflicht für Kinder bis zum vollendeten 12. Lebensjahr festgelegt wird. In den kommenden Wochen wird der Antrag der Abgeordneten im Verkehrsausschuss des Nationalrats behandelt, noch im Mai soll diese Änderung der Straßenverkehrsordnung (StVO) in Kraft treten.
autokindersitz.at stellt ein optimales Werkzeug für Eltern aber auch für Expertinnen und Experten zur Verfügung, sich umfangreich zum Thema "Kindersitz" zu informieren. Der Verkehrssicherheitsfonds, die Allianz Versicherung und der Technische Überwachungs-Verein Austria (TÜV) unterstützen die neue Initiative für mehr Kindersicherheit im Auto: eine Kindersitz-Datenbank.
Im Jahr 2009 ereigneten sich 2.938 Straßenverkehrsunfälle, an denen Kinder bis zum 14. Lebensjahr beteiligt waren. Gegenüber dem Jahr 2008 bedeutet dies einen Rückgang um 5,9 Prozent. 3.182 Kinder (minus 7,3 Prozent) wurden verletzt, womit das bisher niedrigste Ergebnis seit Beginn der Aufzeichnungen vorliegt. Allerdings kamen 15 Kinder (gegenüber 12 im Jahr 2008) durch den Verkehr auf Österreichs Straßen ums Leben.
Die Broschüre "Sicher unterwegs im Auto – Kindersitze richtig angewendet " wurde aktualisiert. Die Publikation informiert Sie über die gesetzlichen Bestimmungen und die Vorzüge eines Kindersitzes. Weiters erfahren Sie mehr über die richtige Handhabung je nach Alter Ihres Kindes und über die neuen Montagemöglichkeiten. Auch gibt es für werdende Mütter einige Tipps, was sie für sich und Ihr Baby im Bauch in Sachen Sicherheit tun können.
Da falsche oder fehlende Kindersicherung verheerende Folgen haben kann, enthält dieser Folder Tipps für die richtige Anwendung von Kindersitzen im Auto und informiert Sie schnell und übersichtlich über die wichtigesten gesetzlichen Bestimmungen.