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Österreich: Nationaler Fahrplan 700- MHz-Band

Gemäß Artikel 5 des Beschlusses (EU) 2017/899 des Europäischen Parlaments und des Rates

Österreich gestattet ab 30. Juni 2020 die Nutzung des 700-MHz-Bandes für terrestrische Systeme, die drahtlose breitbandige elektronische Kommunikationsdienste bereitstellen können, unter den von der Kommission festgelegten harmonisierten technischen Bedingungen (gemäß Artikel 4 der Entscheidung Nr. 676/2002/EG). Nähere Informationen dazu finden Sie in der Frequenznutzungsverordnung 2013 und im Spectrum Release Plan: Zeitplan zu künftigen Frequenzvergaben der RTR.

Die für diese Nutzung erforderlichen Vereinbarungen der grenzüberschreitenden Frequenzkoordinierung innerhalb der Union wurden abgeschlossen. Details dazu finden Sie in der Beilage "Frequenztechnisches Gutachten – Erstellung eines Räumungsszenarios des 700-MHz-Bandes". In diesem Gutachen wird unter Punkt 5 die aktuelle Situation und allfällige Verzögerungen aufgrund nicht zeitgerecht verfügbarer Ersatzkanäle abgebildet.

Die Verfügbarkeit des UHF-Bandes unter 700 MHz für die terrestrische Bereitstellung von Rundfunkdiensten, einschließlich des frei zugänglichen Fernsehens, und für die Nutzung durch drahtlose Audio-PMSE nach dem Grundsatz der Technologieneutralität wird aus Sicht der nationalen Frequenzverwaltung ebenfalls sichergestellt.

Die Konsultation sämtlicher relevanter Akteure erfolgte einerseits im Rahmen zyklischer Besprechungen und Branchengespräche (Rundfunk, PMSE) beziehungsweise durch die öffentliche Konsultation zu künftigen Frequenzvergaben (deren Ergebnis der Spectrum Release Plan ist).

Inhaltlicher Stand: 05.07.2018