Verkehrstelematikbericht 2019

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Der Verkehrstelematikbericht 2019 gibt einen umfassenden Überblick über die aktuellen Aktivitäten im Bereich der intelligenten Verkehrssysteme (IVS) in Österreich.

Ein wesentlicher Faktor bei der Erstellung des Berichts war die Erarbeitung des Arbeitsprogramms der ITS Austria, welches im Oktober 2018 im Rahmen der ITS Austria-Konferenz präsentiert wurde. Die künftigen Entwicklungen im Bereich der intelligenten Verkehrssysteme stehen unter dem Motto „digital:vernetzt:mobil“. Dies spiegelt sich auch im vorliegenden Verkehrstelematikbericht 2019 wider, in welchem sich die Entwicklungen in der vergangenen Berichtsperiode in den entsprechenden Kapiteln „digital“, „vernetzt“ und „mobil“ wiederfinden.

Mit der Neuaufstellung der ITS Austria-Plattform und der Ernennung der Mitglieder des IVS-Beirats als Hauptverantwortliche für die Beratung des BMVIT und das Vorantreiben der IVS-Themen wurden wesentliche Weichen für die Weiterentwicklung unseres Verkehrssystems in das digitale Zeitalter gestellt. Im Mittelpunkt der nationalen und internationalen Förderprogramme stehen weiterhin intelligente und umfassende Services, die sowohl den Bürgerinnen und Bürgern als auch der österreichischen Wirtschaft den einfachen und komfortablen Zugang zu einem integrierten und umweltfreundlichen Verkehrssystem ermöglichen.

Dieser Bericht spiegelt auch wichtige Meilensteine wider. Im November 2018 konnten wir das zehnjährige Jubiläum der Graphenintegrationsplattform GIP feiern. Die GIP hat sich mittlerweile als das intermodale Verkehrsreferenzsystem der Verwaltung in Österreich etabliert. Sie bildet die wesentliche digitale Grundlage für mehr als 90 Anwendungen in öffentlicher Hand, wie z.B. der Verkehrsauskunft Österreich (VAO), dem Pendlerrechner, aber auch für Anwendungen im privaten Bereich. Der OGD-Datensatz der GIP wird im Schnitt 150 Mal pro Monat nachgefragt und heruntergeladen. Das digitale Verkehrsnetz der GIP bildet auch die Basis für die Basemap, der OGD-Karte von Österreich.

Auch im Bereich des vernetzten Fahrens konnten wesentliche Fortschritte erzielt werden. So hat die ASFINAG bereits mit der Ausschreibung der entsprechenden straßenseitigen Infrastruktur begonnen, damit – wenn die ersten vernetzten Fahrzeug Ende 2019 am Markt verfügbar sein werden – diese bereits entsprechend mit dem Straßennetz der ASFINAG kommunizieren können.