Touristische Mobilität

Nachhaltige Mobilität im Tourismus erfordert kooperative Lösungen

Um nachhaltig verträgliche Mobilitätsangebote für den Tourismus zu entwickeln und in die Praxis umzusetzen ist die Zusammenarbeit vieler Partner erforderlich, auf Bundesebene sind dies das BMWFW, das BMLFUW, das bmvit, Länder und Gemeinden sowie die Verkehrs- und Tourismuswirtschaft sind ebenfalls wichtige Partner.

"Sanfte" Mobilität (= umweltverträglich und sicher) im Tourismus

Rund 37 Millionen Gästeankünfte in Österreich bedeuten 74 Millionen Reisen von Urlaubsgästen zu ihren Urlaubszielen und zurück (Werte für das Jahr 2013, Quelle: Statistik Austria). So erfreulich die Erfolge der österreichischen Tourismuswirtschaft sind, stellt der touristische Verkehr oft auch eine erhebliche Umweltbelastung dar.

Für den Tourismus generell sind in Österreich das Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft (BMWFW) und die Länder zuständig. Die sichere und umweltverträgliche Abwicklung des touristischen Verkehrs erfordert außerdem Aktivitäten des Bundesminiteriums für Verkehr, Innovation und Technologie (bmvit) und  auch des Bundesministeriums für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft (BMLFUW - Ministerium für ein lebenswertes Österreich). Die Ressorts  haben im Herbst 2013 beschlossen, ihre schon bisher gute Zusammenarbeit zur touristischen Mobilität auf fachlicher Ebene weiter zu vertiefen. Die gemeinsame Veranstaltung des Tourismusmobilitätstages 2014 in Innsbruck und des Workshops „Nachhaltig mobil in Tourismusregionen“ auf der Österreichischen Ferienmesse 2014 sowie die Herausgabe des Leitfadens „Nachhaltige Mobilität im Tourismus“ sind Ergebnis dieser Kooperation.