Forschungsarbeiten des österreichischen Verkehrssicherheitsfonds

Evaluation Zweite Ausbildungsphase im Rahmen des Führerscheinklasse A-Erwerbs

Band 001

Die Problematik von Fahranfängerinnen- und Fahranfängerunfällen beschäftigt Politiker, Wissenschaftler, Journalisten und viele andere Berufsgruppen, die mit dem Straßenverkehr zu tun haben, beinahe seit Beginn des motorisierten Straßenverkehrs. Über die Jahre und Jahrzehnte wurden in Österreich immer wieder Maßnahmen entwickelt und umgesetzt mit dem Ziel, das Risiko von Fahranfängerinnen und -anfänger im Straßenverkehr zu reduzieren.

Das Unfallrisiko auf Fußwegen in Österreich

Band 002

Das Unfallgeschehen von Fußgängerinnen und Fußgängern abseits der Verkehrsunfallstatistik, die ausschließlich polizeilich gemeldete Unfälle berücksichtigt, ist erheblich: Es zeigte sich in der vorliegenden Studie, dass die Zahl der Fußgängerinnen und Fußgänger, die sich bei Alleinunfällen (ohne Fahrzeugbeteiligung) auf öffentlichen Verkehrsflächen verletzten, im Jahr 2009 demnach das achtfache der Größenordnung der Fußgängerinnen- und Fußgängerunfälle mit Fahrzeugbeteiligung in der amtlichen Statistik betrug (32.500 gegenüber 3.995 Verletzte).

BikeRisk - Risiken des Radfahrens im Alltag

Band 003

Ziel des Projekts BikeRisk war eine umfassende Inventarisierung und Bewertung der für das Risiko des Radfahrens im Alltag verantwortlichen Aspekte inkl. eines Vergleichs mit der Situation der Benutzer anderer Verkehrsmittel (Fußgeher, öffentlicher Verkehr, Pkw). Den Ausgangspunkt bildete dabei eine Analyse der Lebensstile und Mobilitätsmuster der österreichischen Bevölkerung.

Das Unfallrisiko auf Fußwegen in Österreich

Band 004

?Aktiv, mobil + sicher = gesund? ist ein Teilprojekt von LIFE CYCLE, einem EU-Projekt dessen Ziel es ist, lebenslanges Rad fahren zu bewerben und auf diese Weise einen Beitrag zur Gesundheitsförderung zu leisten. Zielgruppen aller Alterstufen, von Kindern bis zu Seniorinnen und Senioren, wurden in dem dreijährigen Projekt angesprochen und zum Radfahren motiviert.

"rauschfrei"

Band 005

Das Ziel des Präventions- und Informationsprojekts "rauschfrei..." ist es, Jugendlichen im Alter zwischen 13 bis 19 Jahren in interaktiven Workshops über rechtliche Bestimmungen im Zusammenhang mit Alkohol im Straßenverkehr aufzuklären und Auswirkungen auf die Fahrtauglichkeit aufzuzeigen.

Monitoringbasierte Analyse der Integralen Brücke S33.24

Band 006

Das Unfallgeschehen von Fußgängerinnen und Fußgänger abseits der Verkehrsunfallstatistik, die ausschließlich polizeilich gemeldete Unfälle berücksichtigt, ist erheblich: Es zeigte sich in der vorliegenden Studie, dass die Zahl der FußgängerInnen, die sich bei Alleinunfällen (ohne Fahrzeugbeteiligung) auf öffentlichen Verkehrsflächen verletzten, im Jahr 2009 demnach das 8-fache der Größenordnung der Fußgängerinnen- und Fußgängerunfälle (mit Fahrzeugbeteiligung) in der amtlichen Statistik betrug (32.500 vs. 3.995 Verletzte).

CLOSE TO

Band 007

Mit der CLOSE TO-Methode wurde ein neuartiger Ansatz für die Fahrausbildung entwickelt und erprobt, der sein Hauptaugenmerk nicht auf den Bereich des kognitiven Lernens sondern auf emotionales Lernen und Lernen durch Einsicht legt. Alle notwendigen rechtlichen Grundlagen zur Mitwirkung junger Unfallfahrer und -fahrerinnen wurden in zwei Vorgängerprojekten entwickelt, ausgearbeitet und angewendet. Die Festigung und Anwendung dieser Methode über die Fahrausbildung hinaus auf weitere Ausbildungsbereiche (Lehrlingsausbildung, Grundwehrdienst, et cetera) erscheint sinnvoll und zielführend.

Wildtierbestände und Verkehr - Reduktion von verkehrsbedingtem Fallwild

Band 008

Das Projekt "Wildtierbestände und Verkehr - Reduktion von verkehrsbedingtem Fallwild" wurde am 1.10.2008 gestartet. Als Projektträger und -plattform fungierte die Ökoimpulse Projektmanagement GmbH unter Projektleitung von DI Paul Weiß. Die wissenschaftliche Projektleitung wurde durch Mag. Wolfgang Steiner, Institut für Wildbiologie und Jagdwirtschaft, DIBB, Universität für Bodenkultur übernommen.

Fahrsicherheitstraining als Maßnahme des aktiven Risk Managements

Band 009

In dem vorliegenden Projekt "Fahrsicherheitstraining als Maßnahme des aktiven Risk Managements" wurde ein Fahrsicherheitstraining für Unfalllenkerinnen und Unfalllenker entwickelt, durchgeführt und evaluiert.

BYPAD - Bicycle Policy Audit

Band 010

BYPAD-PLATTFORM ist ein Nachfolgeprojekt der beiden vorangegangenen EU-Projekte BYPAD (1999-2001) und BYPAD+ (2003-2005), die im Rahmen des SAVE-Programms durchgeführt wurden. Im Projekt BYPAD – Bicycle Policy Audit – ist die Methode für das Qualitätsmanagement lokaler Radverkehrspolitik entwickelt worden. Mit BYPAD+ ist ein Europa weites Netzwerk von BYPAD-Städten, -Auditorinnen und Auditoren aufgebaut worden, die diese Methode einsetzen.

Auswirkungen von Autobahnausbauten auf die Verkehrssicherheit

Band 011

Dieses Projekt beschäftigt sich mit der Frage, welche Auswirkungen der Ausbau einer Autobahn von zwei auf drei beziehungsweise von drei auf vier Fahrstreifen pro Richtungsfahrbahn auf die Verkehrssicherheit hat. Die Verkehrssicherheit wird anhand der Anzahl der Unfälle mit Personenschaden sowie der Verletzungsschwere der Unfallgeschehen 2007-2009 beurteilt. Besondere Berücksichtigung erhalten unterschiedliche Straßenmerkmale. Für das Projekt werden Strecken des österreichischen Autobahn- und Schnellstraßennetzes ausgewählt, die mit Hilfe einer so genannten „Observational Before-After Study" analysiert werden.

Sicher mobil mit Handicap

Vertrauliche Fahreignungsprüfung im Vorfeld der Behörde (Pilot- und Folgeprojekt)

Band 012

Schlaganfall, Schädel-Hirn-Trauma, Multiple Sklerose, Parkinson, … Jedes Jahr erleiden mindestens 40.000 Österreicher eine dieser "Erkrankungen". Nach Wiedererlernen grundlegender Fähigkeiten zur Bewältigung des Alltags steht an erster Stelle der Wunsch, wieder selbst am Steuer eines Fahrzeuges zu sitzen.

Alkohol-Interlock zur Qualitätssicherung

Band 013

Alkohol-Interlocks dienen der Sicherheit im Straßenverkehr, da sie Unfälle, die durch Alkoholkonsum verursacht werden, bereits vor Fahrtantritt verhindern helfen. In einem Pilotversuch erklärten sich 23 Transportunternehmen dazu bereit, mindestens einen Lastkraftwagen (Lkw) ihres Unternehmens mit einem Alkohol-Interlock auszustatten. Während des vordefinierten Erhebungszeitraums von circa sechs Monaten waren 31 Lkw auf Österreichs Straßen unterwegs.

Ablenkung

Analysen des realen Ablenkungsgrades bei der Bewältigung von Fahraufgaben im Straßenverkehr – objektive viewpointsystem®-Blickuntersuchungen bei Gefahren- und Unfallstellen

Band 014

Lenkerinnen und Lenker müssen im Straßenverkehr neben dem eigentlichen "Fahren" eine Vielzahl optischer Eindrücke verarbeiten. Die dafür zur Verfügung stehende Zeit ist dabei begrenzt. Ablenkungen durch zu viel Information oder Sichteinschränkungen stellen wesentliche Störfaktoren dar, die das rechtzeitige Erkennen und Reagieren auf Manöver anderer nachteilig beeinflussen.

Optimierung der Feuchtsalzstreuung

Band 015

Dem Winterdienst als Aufgabe des Straßenbetriebes kommt sowohl aufgrund seiner Bedeutung für die Menschen und den Wirtschaftsraum Österreich, als auch in Hinblick auf den hohen erforderlichen Ressourceneinsatz für die/den Straßenbetreiberin/-betreiber eine besondere Bedeutung zu.

Unfallkostenrechnung Straße 2012

Band 016

Wesentliches Ziel der Unfallkostenrechnung 2012 war die Darstellung der Kosten, die Straßenverkehrsunfälle verursachen. Die Unfallkosten wurden, basierend auf den Unfallzahlen in Österreich, für die Jahre 2011 ermittelt.

Motorradsicherheit - Analyse des Blickverhaltens von Motorradfahrern

Band 017

Unfälle mit Motorrädern sind in Österreich auf Landesstraßen B und L und sonstigen Straßen besonders häufig gegeben, eine große Anzahl von Unfällen sind Abkommensunfälle. Die Unfälle weisen vielfach eine hohe Unfallschwere auf, vor allem ältere Motorradlenker und -lenkerinnen verunfallen besonders häufig.

2-BE-SAFE - 2-Wheeler Behaviour and Safety

Band 018

2-BE-SAFE als Gesamtprojekt wurde von der Kommission der Europäischen Gemeinschaften im Rahmen des 7. Forschungsrahmenprogramms gefördert. Der Beitrag des Kuratoriums für Verkehrssicherheit zum Gesamtprojekt wurde vom Österreichischen Verkehrssicherheitsfonds unterstützt.

MERKUR - Auswirkungen der Entwicklung des Marktes für E-Fahrräder

Auswirkungen der Entwicklung des Marktes für E-Fahrräder auf Risiken, Konflikte und Unfälle auf Radinfrastrukturen

Band 019

Die rechtliche Situation in Österreich unterscheidet sich von anderen Ländern in mehreren Aspekten. Anders als zum Beispiel in Deutschland oder der Schweiz können hier unter bestimmten Voraussetzungen (Leistungs- und Geschwindigkeitsgrenzen) auch selbstfahrende, elektrisch angetriebene Fahrzeuge rechtlich als Fahrräder gelten. Somit dürfen im Prinzip – bis zu 70 Kilogramm schwere – E-Scooter von 10-jährigen Kindern mit Fahrradausweis sowie 12-jährigen Kindern ohne Fahrausbildung unbeaufsichtigt im öffentlichen Straßenverkehr benutzt werden.

Safeway2school

Band 020

Safeway2school (SW2S) ist ein Projekt des 7. Forschungsrahmenprogramms der Europäischen Union (EU), Bereich Transport, welches 15 Partnerorganisationen aus 7 EU-Ländern und der Schweiz involvierte. Die Gesamtkosten beliefen sich auf 3.674.421 Euro. Das Arbeitsvolumen ist in 10 Haupt-Teilbereiche (Work Packages = Arbeitspakete) aufgegliedert. Über die wissenschaftlichen Arbeitsbereiche hinaus sind teilnehmende Organisationen verpflichtet, im Rahmen von wissenschaftlichen Publikationen, Vorträgen, Konferenzteilnahmen und Öffentlichkeitsinformation – im Rahmen ihrer Möglichkeiten – an der Kommunikation der Projekt-Ergebnisse mitzuwirken.

Mobil und Sicher mit Elektrofahrrädern

Band 021

In dem Projekt „Mobil und Sicher mit Elektrofahrrädern“ wurde auf Basis fundierter
Grundlagenforschung der Handlungsbedarf für Elektrofahrräder in der Verkehrssicherheitsarbeit
untersucht.

E-FFEKT

Auswirkungen von E-Kfz auf Fahrdynamik und Verkehrskonflikte

Band 022

In den vergangenen Jahren haben Elektrofahrzeuge in der Öffentlichkeit und seitens der Fahrzeughersteller viel Aufmerksamkeit erhalten. Als Argumente für die Verwendung von Elektrofahrzeugen (E-Kfz) wurden vor allem der Umweltschutz und die steigenden Kosten für fossile Treibstoffe kommuniziert.

TAKE A REST

Müdigkeit am Steuer und ihre Auswirkungen auf Aufmerksamkeit und Konzentration in monotonen Fahrsituationen.

Band 023

Die vorliegende Studie befasst sich mit dem Thema Müdigkeit am Steuer. Sie wurde im Rahmen der VSF-Ausschreibung „aufmerksam.konzentriert.unterwegs“ gefördert und vom KfV, dem ÖAMTC und dem Institut für Schlaf- und Wachforschung (ISWF) durchgeführt.

Instandsetzung von chloridhältigem unbewehrtem Beton

Problematik von Tunnelanstrichsystemen

Band 024

In den letzten Jahren waren vermehrt Schäden an Tunnelbeschichtungen festzustellen. Die Schäden treten in unterschiedlichen Intervallen auf, teilweise sogar wenige Wochen nach Verkehrsfreigabe. Diese Schäden führen aus mehreren Gründen zu einer Erhöhung des Gefährdungspotentials der Infrastrukturbenutzer, das heißt die Verkehrssicherheit in Tunnel wird deutlich reduziert.

SEEKING – safe e-biking

Eine wissenschaftliche Untersuchung des Verhaltens von Fahrerinnen und Fahrern von Elektro-Zweirädern unter besonderer Berücksichtigung von Verkehrssicherheitsaspekten

Band 025

Dieses Projekt zielt darauf ab, Antworten auf verkehrssicherheitsrelevante Themen in Bezugnahme auf E-Fahrräder und E-Mopeds zu finden. Die Ergebnisse münden in einen Maßnahmenkatalog für Sicherheitsmaßnahmen, zum Beispiel technische Regelungen (Normen) für Hersteller, um sichere und zuverlässige E-Zweiräder zu entwerfen.

Get Smart

Smartphone Verwendung und Verkehrssicherheit bei jugendlichen FußgängerInnen und RadfahrerInnen

Band 026

Das Projekt „Get Smart – Smartphone Verwendung und Verkehrssicherheit bei jugendlichen FußgängerInnen und RadfahrerInnen“ wurde durchgeführt, um die Problematik der Ablenkung bei Jugendlichen durch Handys und Smartphones beim zu Fuß gehen oder Rad fahren zu thematisieren.

drivEkustik

Fahrverhalten in und akustische Wahrnehmung von Elektrofahrzeugen

Band 027

Das Projekt drivEkustik untersuchte das Fahrverhalten in und die akustische Wahrnehmung von Elektrofahrzeugen (E-Kfz). Die Auswirkungen der geringen Lärmemissionen von E-Kfz auf die Verkehrssicherheit wurden systematisch von mehreren Seiten beleuchtet. Im Zentrum standen Akustikmessungen in und außerhalb von E-Kfz, die in unterschiedlichen Straßenraumsituationen (zum Beispiel innerstädtisch, Durchzugsstraße) durchgeführt wurden.

e-Coaching

Bewusstseinsbildung und Sensibilisierung für Verkehrssicherheitsrisiken durch e-Mobilität

Band 028

Im vorliegenden Bericht wird der aktuelle Forschungsstand zum Thema Sicherheit von
e-Mobilität dargestellt und die Implikationen für Aktivitäten in den Bereichen
Bewusstseinsbildung und Sensibilisierung erarbeitet. Hierbei wird auf die vom österreichischen Verkehrssicherheitsfonds (VSF) geförderte Projekte im Rahmen der Ausschreibung "sicher • elektro • mobil", auf internationale Studien sowie auf das Projekt e-Coaching selbst eingegangen.

Fahren mit E-Fahrzeugen

Fahrerschulungsprogramm

Band 029

Dieses Projekt beleuchtet die Änderungen der Anforderungen an die Nutzerinnen und Nutzern (Kraftfahrzeuglenkerinnen und -lenker) von Elektrofahrzeugen, sowie deren Einfluss auf das Verhalten von Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmern bei der Verwendung von Elektrofahrzeugen.

Ziel dieses Projekts ist die Entwicklung eines Schulungsprogramms für Kraftfahrerinnen und Kraftfahrern, welches sich speziell an zukünftige Elektrokraftfahrzeuglenkerinnen und -lenker richtet.

ALERT

Anforderungsliste an C2X Systeme zur Erhöhung der Verkehrssicherheit im Hinblick auf Müdigkeit, Ablenkung und Unaufmerksamkeit

Band 030

Die Studie ALERT beschäftigte sich mit dem Einfluss von C2X Systemen auf das Unfallgeschehen. Insbesondere sollten hierbei Unfälle, die durch Müdigkeit, Ablenkung und Unaufmerksamkeit verursacht werden, untersucht werden. In einer Metaanalyse wurden relevante Unfalltypen detailliert untersucht.

European Night without Accident

Band 031

„0,0‰ am richtigen Platz. Für meine Freunde trink ich nicht!“ unter diesem Motto fand im Oktober 2013 zum fünften Mal die „European Night Without Accident“ in 20 Diskotheken österreichweit und gleichzeitig in 25 EU-Mitgliedsländern und zwei afrikanischen Ländern (Benin und Kamerun) statt. Mit dieser Aktion konnte ein Zeichen gesetzt werden, um Alkoholunfällen bei Jugendlichen entgegenzuwirken. Neben dem Anreiz, einen Alkomat-Test zu machen und den kleinen Geschenken, die es zur Belohnung gab, ist insbesondere der Peer2peer-Ansatz - Jugendliche klären Jugendliche über die Gefahren über Alkohol am Steuer auf - für den Erfolg der Aktion verantwortlich. Ferner wurde der Grundstein zu einer vernetzten, österreichweiten Aktion zur Sensibilisierung von jugendlichen Autofahrern/Autofahrerinnen gelegt.

Evaluation Rettungsgasse

Band 032

Mit der 24. Novelle zur Straßenverkehrsordnung wurde die Rettungsgasse in Österreich eingeführt. Die Regelung trat im Jänner 2012 in Kraft. Das Ziel dieses Projekts war, die Einführung der Maßnahme wissenschaftlich zu begleiten und – soweit dies zu dem Zeitpunkt bereits möglich war – ihre Funktionsweise und Wirksamkeit zu untersuchen. Die Evaluation umfasste die untenstehenden Arbeitspakete und hat die im Folgenden angeführten Ergebnisse erarbeitet. 

FAST

Fahrverhaltensstudien zur Ablenkungsbewertung von Straßeninfrastruktur

Band 033

In diesem Forschungsprojekt wurde untersucht, welche Elemente der Straßeninfrastruktur ein potentielles Ablenkungsrisiko aufweisen und wie sich diese Ablenkung auf das Fahrverhalten auswirkt. Dazu wurden Fahrverhaltensstudien im realen Straßenumfeld auf einer vordefinierten Teststrecke durchgeführt. Ein speziell ausgestattetes Messfahrzeug zeichnete die Fahrdynamik und Augenbewegungen mittels Eye-Tracking sowie Außenraumvideos auf.

SARTRE 4

Einstellungen zu Risiken im Straßenverkehr

Band 034

Zielsetzung von SARTRE4 ist es, wesentliche Aspekte der Verkehrssicherheit aus der Sicht betroffener Gruppen von Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer zu bewerten und nationale Einstellungs? und Meinungsbilder im europäischen Vergleich darzustellen.

Einfluss optischer Anzeigen auf Ablenkung, Ermüdung und Konzentration

Band 035

Der Begriff „Optische Anzeigen“ steht dabei für Wechselverkehrszeichen (LED Anzeigen), die bei Bedarf ein- und ausgeschaltet werden. Die dargestellten Inhalte können bei manchen Wechelverkehrszeichen geändert werden, wodurch zum Beispiel die Einrichtung und Aufhebung unterschiedlicher Geschwindigkeitsbeschränkungen auf Basis der vorhandenen Verordnungen möglich ist. Weiters können zum Beispiel Informationen über das Verkehrsaufkommen (Stau), den Fahrbahnzustand (Schleudergefahr, Glätte), Gefahrenstellen (Unfälle), Umleitungen und Parkplatzbelegungen dargestellt werden.

Pilotprojekt Schutzweginitiative

Band 036

Ungeregelte Schutzwege fallen in Österreich in die Zuständigkeit der Bezirksverwaltungsbehörden. Leider existieren in Österreich keine bundesweiten Daten über Anzahl und Ausstattung von ungeregelten Schutzwegen. Um diese Unfälle zu vermeiden, somit auch die Unfallfolgekosten zu minimieren, wurde im Rahmen von Feldexperimenten und Realverkehrsuntersuchungen auch ein Empfehlungskatalog erarbeitet.

Ortung: Objektive Beurteilung von Navigationssystemen

Band 037

Die anhaltend rasche Verbreitung von Navigationsgeräten wirft die Frage auf, ob die Benutzung dieser Geräte im Vergleich zur traditionellen Navigation mittels Straßenkarte oder Straßenatlas einen Einfluss auf die Verkehrssicherheit hat. Insbesondere stellt sich die Frage, welches Blickverhalten im einen und im anderen Fall auftritt, und wie Lenkerinnen/Lenker ganz allgemein mit Navigationshilfen umgehen. Ziel dieses Projektes war es, dies mittels einer Fahrverhaltensstudie zu untersuchen.

Handbuch zur Durchführung von RSI

Band 038

Im Jahr 2010 wurde das Handbuch zur Durchführung von Road Safety Inspections (RSI) erstellt und seitens des bmvit veröffentlicht. Dieses Handbuch wurde nunmehr überarbeitet, wobei die gesetzlichen Änderungen im Rahmen der Umsetzung der EU-Richtlinie 2008/96/EG sowie die Erfahrungen aufgrund der in den letzten Jahren durchgeführten RSIs berücksichtigt wurden. Das überarbeitete RSI-Handbuch wurde im Rahmen eines Workshops mit teilnehmenden nationalen Expertinnen und Experten aus den Landesregierungen, ÖAMTC, ASFINAG, BMVIT, KFV und nast consulting diskutiert.

Highlight: Wahrnehmbarkeitssteigerung im Straßenverkehr

durch bedarfsgerechte Straßenbeleuchtung

Band 039

Nur ein Fünftel des Straßenverkehrs findet in der Nacht statt. Trotzdem ereignet sich zu dieser Tageszeit etwa ein Viertel aller Verkehrsunfälle, wobei fast die Hälfte der tödlich Verunglückten zu beklagen ist. Ungeregelte Schutzwege stellen zudem den am häufigsten betroffenen Unfallort für Fußgängerinnen und Fußgänger dar. Ziel dieses Projekts war, Verbesserungen in der Verkehrssicherheit durch eine situationsbedingte Variation der Beleuchtung im Anhalte- und Annäherungsverhalten von VerkehrsteilnehmerInnen bei ungeregelten Schutzwegen zu bewirken.

Coexist

Band 040

Im Projekt Coexist wurde untersucht, welche Auswirkungen der zunehmende Anteil an Elektrofahrzeugen auf das unmittelbare Verkehrsverhalten in einem vielfältig durchmischten Straßenverkehr und damit auf die Verkehrssicherheit hat. Ziel des Projekts war es, festzustellen, welche Anforderungen sich daraus für die Stadt- und Verkehrsplanung ergeben sowie welche Maßnahmen den erwarteten höheren Verkehrsrisiken entgegenwirken können.

Überprüfung und Verbesserung der Verkehrssicherheit im Schulumfeld

Band 041

Dieses Forschungsprojekt dient der Erarbeitung von Grundlagen für eine Aktualisierung der RVS 03.04.14 – Gestaltung des Schulumfeldes aus dem Jahr 2003. Es wurden alle Inhalte der bestehenden RVS hinsichtlich ihrer Aktualität und Vollständigkeit geprüft und gegebenenfalls Berichtigungen und Ergänzungen im Zuge eines Empfehlungskataloges vorgeschlagen. Des Weiteren wurden zusätzliche Inhalte für die RVS vorgeschlagen, die eine vereinfachte Umsetzung von Maßnahmen bei der Gestaltung des Schulumfeldes begünstigen.

MoGri – Monitoring Griffigkeit 2009–2013 auf 19 ausgewählten Strecken

Band 042

Die Griffigkeit einer Fahrbahn ist für die Verkehrssicherheit von großer Bedeutung. Die Aufrechterhaltung der Straßengriffigkeit ist daher für den Straßenerhalter eine der wesentlichen Aufgaben. Um die zeitliche Entwicklung der Fahrbahngriffigkeit abschätzen zu können, bedarf es Erfahrungswerten aus Langzeituntersuchungen.

Nunrumpeltleiser

Band 043

Eine wirkungsvolle Maßnahme um Abkommensunfälle zu verhindern, stellen Rumpelstreifen dar, bei dessen Überfahren das Fahrwerk angeregt und in Schwingungen versetzt wird. Der Fahrzeuglenker wird haptisch vor einem möglichen Abkommen gewarnt. Durch dieses Projekt soll herausgefunden werden, ob ein Anbringen von Rumpelstreifen möglicherweise die Anzahl der Unfälle durch Abkommen von der Fahrbahn reduziert werden kann. Aufbauend auf diesen Erkenntnissen sollen potentielle Abschnitte am ASFINAG-Netz identifiziert und einer Analyse unterzogen werden.

Cleverer Helm

Band 044

In Österreich verunglücken laut Statistik Austria jährlich cicra 480 Radfahrerinnen und Radfahrer zwischen 10 und 14 Jahren im Straßenverkehr. Die relative Häufigkeit dieser Altersgruppe sich beim Fahrradfahren zu verletzen ist doppelt so hoch wie bei anderen Altersgruppen.

Im Rahmen des Projekts "cleverer Helm" wurden basierend auf verschiedenen Methoden Empfehlungen entwickelt, um Tests von Fahrradhelmen für Kinder realistischer zu gestalten.

Eignungskriterien für auftauende Streumittel

Band 045

Für die in Österreich heute üblicherweise eingesetzten Streumittel, Natriumchlorid und in Sonderfällen auch Calciumchlorid und Magnesiumchlorid, bestehen langjährige Erfahrungen zur Leistungsfähigkeit und Wirtschaftlichkeit. Für viele, neu auf den Markt kommende Produkte, ist dies hingegen nicht der Fall. Nachdem der Markt an auftauenden Streumitteln in den letzten Jahren vielfältiger geworden ist, entsteht die Notwendigkeit, auftauende Streumittel standardisiert zu prüfen und zu bewerten, um auch in Zukunft einen verkehrssicheren und wirtschaftlich effizienten Winterdienst auf Österreichs Straßen sicherzustellen.

MUKIS - Kinder sicher mobil

Mobilitätsverhalten und Unfallgeschehen von Kindern auf Schul- und Freizeitwegen

Band 046

Sicherheitsbedenken der Eltern haben die selbstständige Mobilität von Kindern in
den letzten Jahren immer mehr eingeschränkt. Eine frühe aktive Verkehrsteilnahme
ist jedoch, wie die Unfallzahlen eindrucksvoll belegen, für das spätere,
sichere Verhalten im Straßenverkehr wichtig.

Numerische Untersuchung

maßgebender Einflussgrößen für das Tragverhalten von Aufbetonschichten

Band 047

Die steigende Verkehrsbelastung und das hohe Durchschnittsalter von Brückentragwerken·führen zur Notwendigkeit von Sanierungs- und Verstärkungsmaßnahmen der bestehenden Tragwerke. Die Ziele dieses Projekts liegen deshalb in der Erstellung eines konsistenten Rechenmodells für mit Aufbeton verstärkte Tragwerke, in dem maßgebende Einflussgrößen wie das Schwinden und Kriechen und die Festigkeitsentwicklung des Aufbetons möglichst realitätsnah erfasst werden.

Co-driver

Schütze deinen Co-driver!
Reduktion des Unfallgeschehens von Kindern als Pkw-InsassInnen.

Band 049

Trotz insgesamt sinkender Unfallhäufigkeit ist der Anteil der verunglückten Kinder im Personenkraftwagen (Pkw) in den vergangenen Jahren relativ stabil geblieben. Im Fokus dieses Projekts stehen daher Kinder (0-14-Jährige) als Mitfahrerinnen und Mitfahrer im Pkw.

Spielerisches kognitives Training

zur Verbesserung von Aufmerksamkeit und Multitasking älterer FahrradfahrerInnen

Band 050

Ältere Fahrradfahrerinnen und Fahrradfahrer haben ein erhöhtes Unfallrisiko. Eine der möglichen Ursachen ist der altersbedingte Abbau der Multitasking-Fähigkeit. In dieser Studie konnte gezeigt werden, dass 4-wöchiges Computertraining zu einer Verbesserung der Multitasking-Fähigkeit und Leistung in komplexen Situationen am Fahrradparcours führt.

Role Model

Verkehrsunfallreduktion durch Vorbildwirkung und rücksichtsvolles Fahrverhalten

Band 051

Etwa die Hälfte der Kinder, die in Österreich im Straßenverkehr verunglücken, ist zu Fuß oder mit dem Fahrrad unterwegs. Wie sie sicher mobil sind, lernen Kinder dabei zu einem großen Teil durch Beobachtung und Nachahmung anderer Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer. Ziel des Projekts war es, Erwachsene für diese Problematik zu sensibilisieren und ihnen ihre Vorbildfunktion im Straßenverkehr bewusst zu machen.

Answers

Band 052

Im gegenständlichen Projekt wurden schwere Kinderunfälle untersucht, das heißt Unfälle mit Personenschaden, bei denen ein Kind im Alter von 0-14 Jahren schwer verletzt oder getötet wurde. Es wurden vier Unfallsituationen identifiziert, die mit einem erhöhten Risiko für Kinderunfälle einhergehen.

Together - Verkehrserziehung, Aus- und Weiterbildung als gemeinsame
Verantwortung

Band 053

Im Jahr 2014 verunglückten auf Österreichs Straßen 2.802 Kinder im Alter von 0-14 Jahren, 8 davon tödlich. Um die Sicherheit von Kindern weiter zu verbessern behandelt diese Arbeit das Verkehrsunfallgeschehen mit Kindern als aktive Verkehrsteilnehmer.

Senior Steps

Band 054

Seniorinnen und Senioren weisen im Vergleich zu anderen Personengruppen differenzierte Mobilitätsbedürfnisse auf. Bauliche und organisatorische Gestaltungsmaßnahmen im öffentlichen Raum üben dementsprechend großen Einfluss auf ihre täglichen Wege aus.

Pimp Up Your Skills

Verkehrssicherheitsmaßnahmen für „Best Ager“ von heute und morgen

Band 055

Für die Planung von zukünftigen bewusstseinsbildenden Verkehrssicherheitsmaßnahmen hinsichtlich nicht-motorisierter Mobilität ist es wichtig sowohl gesellschaftliche als auch individuelle Einflussfaktoren auf die Mobilität zu kennen. Im Projekt "Pimp up your Skills" wurden einerseits gesellschaftliche Entwicklungen (Demographie, Megatrends, Zukunftsszenarien und Rahmenbedingungen der Mobilität) betrachtet und andererseits individuelle Bedingungen analysiert (Lebensstile, Motive, Beeinträchtigungen und Mobilitätsverhalten).

SenAktiv

SeniorInnenmobilität: Aktiv und sicher im Verkehr bei Pflegestufe 0 und 1

Band 056

Der Verkehrssicherheitsarbeit für ältere Personen sollte hinkünftig eine ganz besondere Beachtung zukommen. Zum einen steigt der Anteil der Seniorinnen und Senioren an der Gesamtbevölkerung. Zum anderen sind sie überproportional gefährdet, sich bei einem Verkehrsunfall schwer oder tödlich zu verletzen, insbesondere zu Fuß oder auf dem Rad. Umso wichtiger erscheint es, die multikausal bedingten subjektiven und objektiven Verkehrssicherheitsrisiken und Mobilitätshemmnisse von älteren Personen zu untersuchen, Maßnahmen für deren Behebung zu erarbeiten und auf ihre Durchführbarkeit zu beurteilen.

SilberMobilGuides - Ausbildungskonzept

Band 057

Um der Generation 65+ die Teilnahme an der Mobilität – besonders nach Lebensumbrüchen – nachhaltig und verkehrssicher zu ermöglichen, wurde im Projekt "SilberMobilGuides" ein praxisnahes Ausbildungs- und Trainingskonzept für eine verkehrssichere Mobilität von Seniorinnen und Senioren entwickelt.

SISO – Sicher & Sozial

Handlungsempfehlungen für neue Kompetenzen im Straßenverkehr

Band 058

Im 3-jährigen Verkehrssicherheitsprojekt „Sicher & Sozial“ werden wirksame, individuelle Trainingsmethoden für eine moderne, nachhaltige und soziale Verkehrserziehung entwickelt, die auf die unterschiedlichen Verkehrsfähigkeiten und Bedürfnisse von Kindern im Volksschulalter (speziell im Alter von 9-10 Jahren) eingeht.

Attention

Entwicklung von geeigneten Maßnahmen zur Verbesserung der FußgängerInnensicherheit von SeniorInnen durch Verhaltensbeobachtung und Tiefenanalyse von Realunfällen

Band 059

Die Ergebnisse der eingesetzten sozialwissenschaftlichen Methoden konnten nicht nur einen umfassenden Überblick über den gegenwärtigen Stand des Wissens liefern, sondern darüber hinaus auche einen konkreten Einblick in ausgewählte Querungsszenarien der Zielgruppe der älteren Fußgängerinnen und Fußgänger.

FahrSicherRad im Alter

Band 060

Im Verkehrssicherheitsprojekt "FahrSicherRad im Alter" wurden die bisherigen Kurs- und Trainingsangebote auf die Mobilitätsbedürfnisse und besonderen Sicherheitsanforderungen älterer Menschen umgelegt. Dabei wurden in einem ersten Schritt Erfahrungen, Bedürfnisse, Hemmnisse, Barrieren und Lösungsmöglichkeiten der beziehungsweise für die Zielgruppe von Personen ab 65 Jahren erhoben und analysiert. Mit dem Konzept der Radfahrtrainings und der Organisations- und Trainingsteams werden auch nach Beendigung des Projekts weiterhin Radfahrtrainings für ältere Menschen angeboten.

Observe

Evaluierung von Querungsstellen mittels risikobasierter Bewertungsverfahren

Band 061

Fußgänger genießen auf ungeregelten Schutzwegen aufgrund der gesetzlich verankerten Vorrang-Regelung nach Pragraph 9 Absatz 2 StVO gegenüber dem Fließverkehr einen „erhöhten Schutz“. Inwieweit dieser Schutz auch tatsächlich gegeben ist, hängt wesentlich von der Straßeninfrastruktur ab.

Generation 65+

Ein Plus an Alter verbunden mit einem Plus an Verkehrssicherheit

Band 062

Pro Jahr verunfallen in Österreich rund 6.000 Seniorinnen und Senioren (ab dem 60. Lebensjahr) im Straßenverkehr. Obwohl die absoluten Unfallzahlen gering sind, steigt aber das Unfallrisiko pro gefahrenem Kilometer ab dem Alter von 65 Jahren an. Ziel der Studie ist die Verkehrssicherheit im Alter zu erhöhen.

Alles Rot / Sofort Grün an signalgeregelten Schutzwegen

Band 063

Signalgeregelte Schutzwege mit Anmeldetableaus für Fußgängerinnen und Fußgänger – sogenannte "Druckknopfampeln" (DKA) – zeigen im Standardfall Dauergrün für den Fahrzeugverkehr. Im Zuge des Projekts wurde – erstmals in Österreich – eine DKA mit einer Schaltung erprobt, die in der Grundstellung für alle Rot zeigt. Sie wechselt erst dann auf Grün, wenn dies entweder Fußgängerinnen und Fußgänger per Tastendruck anfordern oder wenn herannahende Fahrzeuge von Detektoren registriert werden.

Unfallkostenrechnung Straße 2017

Band 065

Wesentliches Ziel der Unfallkostenrechnung 2017 ist die Darstellung der Kosten, die Straßenverkehrsunfälle verursachen. Seit 2011 haben sich die Unfallkosten (zu laufenden Preisen) insgesamt leicht verringert. Dies ist auf die gesunkenen Unfallzahlen zurückzuführen. Die geringfügigen Erhöhungen der Kosten pro verunglückte Person (+10 Prozent pro getötete bis +13 Prozent pro schwerverletzte) haben die, durch die Reduktion der Unfallzahlen reduzierten, Kosten nicht ausgeglichen. Berücksichtigt man die Inflationen im Betrachtungszeitraum, so sind die Unfallkosten insgesamt (real) noch stärker gesunken.