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Alpbacher Technologiegespräche 2018

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Rechte: Forum Alpbach

Die großen Innovationen entwickelten sich nie in abgeschotteten Monokulturen. Die Zentren der Innovation und Hochkulturen waren immer multikulturell, geprägt durch lebhaften Handel und Städte, die innovative Geister anzogen. Das galt für die frühen Kulturen in China, Indien oder etwa Babylon, das heute noch für die im Alten Testament erwähnte "Sprachverwirrung" bekannt ist, ebenso wie für die heutigen Innovationsstätten wie etwa das Silicon Valley oder die noch viel jüngeren, sehr aufstrebenden Regionen wie Bengaluru oder Seattle, die heuer Gast bei den Technologiegesprächen sind. Die Technologiegespräche machen sich auf die Spurensuche, um das Zusammenspiel von Innovation, Diversität und Resilienz zu ergründen. Erst die Durchmischung ermöglicht es, den eigenen Horizont zu erweitern und von der "Welt" zu lernen. Oft war es die mangelnde Diversität, das Entstehen von Monopolen und Monokulturen, die große Kulturen, Städte oder auch Unternehmen wieder zu Fall brachten. Nur Vielfalt schafft - egal ob in der Gesellschaft oder in der Biologie - die nötige Widerstandsfähigkeit von Systemen. Diversität und Resilienz sind wichtige Faktoren für Innovation und Fortschritt. Doch wie sieht dies in unserer zunehmend digitalisierten Welt aus, in der Big Data, Artificial Intelligence und virtuelle Welten teils völlig neue Voraussetzungen schaffen?

Das BMVIT war mit folgendem Arbeitskreis vertreten:

Batterien der nächsten Generation: Europäische Spitzentechnologie für einen Durchbruch in der Elektromobilität

Die Entwicklung der nächsten Generation von Batterien ist ein Schlüsselfaktor für die erfolgreiche Markteinführung elektrischer Fahrzeuge, die dringend benötigt werden, um die verpflichtenden Emissionsreduktionen bei Treibhausgasen und Schadstoffen zu erreichen. Zur Sicherstellung der Wettbewerbsfähigkeit der Automobilindustrie hat die Europäische Kommission eine umfassende Initiative zum Aufbau von Produktionskapazitäten für Batteriezellen gestartet. Die Session wird SWOT-Analysen bestehender und zukünftiger Batteriezellen und weiterer Komponenten, ihre Integration zur Batterie und ins Gesamtfahrzeug sowie internationale Kooperationen, die für den Durchbruch der Elektromobilität benötigt werden, vorstellen.

TeilehmerInnen (vorläufige Liste)

  • Chair: Ingolf Schädler
    Deputy Director General of GD III and Head of Directorate for Innovation, BMVIT, Vienna
  • Moderator: Andreas Dorda
    Deputy Head of Unit Mobility and Transport Technologies, BMVIT, Vienna

Speakers

  • Christian Chimani
    Head of Center for Low-Emission Transport, AIT Austrian Institute of Technology GmbH, Vienna
  • Gero Kempf
    Chief Engineer, Jaguar Land Rover, Coventry
  • Stefan Koller
    Managing Director, VARTA Micro Innovation, Graz
  • Helmut List
    Chief Executive Officer, AVL List GmbH, Graz
  • Jean-Baptiste Pernot
    Vice President Transformation & Operational Excellence, Saft, Levallois-Perret
  • Carl Rosén
    Director-General of the Swedish Ministry of Enterprise and Innovation, Stockholm
  • Manuel Szapiro
    Member of Cabinet of Vice-President Maroš Šefčovič, European Commission, Brussels
  • Margret Wohlfahrt-Mehrens
    Head of Department Accumulators Materials Research, ZWS - Center for Solar Energy and Hydrogen Research, Ulm, Germany

Coordination

  • Walter Mauritsch
    Scientific Collaborator, Business Unit Mobility Innovations, AustriaTech GmbH, Vienna

alle weiteren Informationen zum Forum Alpbach und zu den Technologiegesprächen finden Sie hier:



Fundstelle: http://www.bmvit.gv.at/innovation/aktuell/veranstaltungen/alpbach_2018/alpbach_2018.html
Stand: 14.09.2018