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Rat für Robotik

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Rat für Robotik: Mitglieder von links nach rechts: Höller, Mara, Schweighofer, Engelhardt-Nowitzki, Kugi, Köszegi, Scheutz, Coeckelbergh, Kuba
Rechte: bmvit

In den Förderprogrammen des bmvit werden die technologischen Grundlagen für künstliche Intelligenz und Robotik entwickelt, wie zum Beispiel Machine Learning, Automatisierung von Wissensprozessen, Robotik und kognitive Mechatronik, Prädiktion in komplexen Systemen auf Spitzenniveau. Diese Technologien und Methoden werden in den Domänen der anwendungsorientierten FTI-Programmen Produktion, Mobilität und Energie der Zukunft und ASAP eingesetzt. Dies erfolgt verstärkt seit 2012 vor dem Hintergrund der Digitalisierung und Automatisierung zur Unterstützung der industriellen Wandlungsprozesse. Besondere Schwerpunkte sind Industrie 4.0, Automatisiertes Fahren und Erdbeobachtung.

Bereits seit 2002 fördert das bmvit im IKT-Schwerpunkt mit dem FIT-IT Programm entsprechende Teilgebiete insbesondere mit den Programmlinien Embedded Systems inkl. Robotik, Semantic Systems und Visual Computing. Allein in den IKT-Programmen wurden bisher für KI bzw. KI-relevante Themengebiete weit mehr als 100,-- Mio. Euro investiert. Darüber hinaus wurden auch in den Basisprogrammen und Strukturprogrammen beachtliche Fördermittel vergeben.

Durch die Verfügbarkeit von riesigen Datenmengen, steigender Rechenleistung und immer weitergehender automatisierter Entscheidungsfindung durch IKT-Systeme nimmt die Bedeutung von künstlicher Intelligenz und Robotik stetig zu. Das bmvit hat frühzeitig die zunehmende Bedeutung der künstlichen Intelligenz in anderen Politikfeldern und soziale Auswirkungen erkannt und bereits 2017 den Rat für Robotik eingerichtet und in Alpbach der Öffentlichkeit präsentiert.

Dieses aus neun Mitgliedern bestehende Gremium wird in erster Linie das bmvit in der Ausarbeitung der Strategie für Künstliche Intelligenz und Robotik beraten, aber auch autonom wesentliche technologische, wirtschaftliche, gesellschaftliche und rechtliche Fragestellungen aufgreifen und Empfehlungen abgeben.

Als Mitglieder wurden ExpertInnen zu Robotik aus Forschung, Lehre und Wirtschaft nominiert, die aus verschiedenen Blickwinkeln gemeinsam die Fragestellungen formulieren und beleuchten werden. Am 24.10.2017 fand die konstituierende Sitzung statt.

Vorsitzende des Gremiums ist Univ.-Prof. Dr. Sabine Köszegi mit einer Professur für Arbeitswissenschaften und Organisation am Institut für Managementwissenschaften der Technischen Universität Wien.

Der stellvertretende Vorsitzende ist Univ-Prof. PhD Mathias Scheutz, Leitung am Department of Computer Science der Tufts University School of Engineering in den USA, eine Professur für kognitive Computerwissenschaften, Leiter des Human-Robot Interaction Laboratory innehat.

Weitere Mitglieder sind:

  • Univ.-Prof. Dr. Mark Coeckelbergh mit einer Professur für Medien und Technikphilosophie am Institut für Philosophie der Universität Wien
  • FH-Prof. Dr. Corinna Engelhardt-Nowitzki, Studiengangsleitung Mechatronik und Robotik, Maschinenbau, Stv. Studiengangsleitung Internationales Wirtschaftsingenieurwesen am FH Technikum Wien
  • Ing. Franz Höller, Chief Technology Officer der KEBA AG Linz
  • Mag. Sylvia Kuba, Leitung Programm Prozess Digitalisierung der Arbeiterkammer Wien
  • Univ.-Prof. Dr. techn. Andreas Kugi mit einer Professur für Komplexe Dynamische Systeme am Institut für Automatisierungs- und Regelungstechnik der TU-Wien
  • Dr. Martina Mara, Leitung Forschungsbereich RoboPsychology an der Ars Electronica Linz
  • ao. Univ.Prof. MMag. DDr. Erich Schweighofer, Institut für Europarecht, Internationales Recht und Rechtsvergleichung, Universität Wien, Juridicum

Ansprechpartnerin:

Mag. Elisabeth Ossberger
Telefon: +43 (0) 1 711 62 Durchwahl 653102
Email: elisabeth.ossberger@bmvit.gv.at



Fundstelle: http://www.bmvit.gv.at/innovation/forschungspolitik/robotikrat/robotikrat.html
Stand: 05.04.2018