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Galileo - Satellitennavigation in Europa

Logo des Satellitenprogramms "Galileo" der Europäischen Union
Logo Galileo
Rechte: EU

Den Anwendungen in der Satellitennavigation (GNSS - Global Navigation Satellite Service) wird in den nächsten Jahren eine Entwicklung vorausgesagt, die wohl nur mit den rasanten Entwicklungen im Mobilfunkmarkt vergleichbar ist. Ausgehend von der Positionsinformation, die den Rohstoff für alle Navigationsanwendungen darstellt, werden sich weitere Mehrwertdienste entwickeln, die in der Land-, Luft- und Seefahrt die Anforderungen der Nutzer immer besser abdecken können. Ein bedeutender Faktor in der verstärkten Verbreitung und Nutzung von GNSS ist die bereits große Verbreitung von Smartphones mit entsprechenden Navigations-Chipsets.
EGNOS, ein unterstützendes System welches andere GNSS verbessern kann, ist seit 2011 voll einsatzfähig und demonstriert damit die Leistungsfähigkeit der europäischen Navigationsindustrie. Das Galileo System wird bei Fertigstellung des Raumsegments eine Satellitenkonstellation von bis zu 30 Satelliten aufweisen, welche durch die notwendige globale Bodeninfrastruktur unterstützt werden wird. Gegenwärtig befinden sich bereits erste Satelliten in Orbit, der weitere Ausbau der Konstellation wird weiter vorangetrieben. Am 12. März 2013 gelang die erste unabhängige Positionsbestimmung mit vier Galileo Satelliten, ein historisches Ereignis welches die Funktionalität des Galileo Systems unter Beweis stellte.

Galileo wird folgende Dienste bieten:

  • einen offenen Dienst, welche allen Nutzern frei zur Verfügung stehen wird
  • einen Öffentlich-Regulierten Dienst, welcher speziell für die Nutzung durch Behörden vorgesehen ist
  • einen kommerziellen Dienst, welcher kostenpflichtige Mehrleistungen bieten wird
  • einen Search-and-Rescue sowie einen Safety-of-Life Dienst, welche für Notfälle sowie für sicherheitskritische Anwendungen zum Einsatz kommen

Für ein schlagkräftiges Österreich müssen die nationalen Kompetenzen gebündelt und die flexiblen Strukturen der Klein- und Mittelbetriebe genutzt werden. Zur Erfüllung dieser Aufgabe wurde im Juni 2000 der Galileo Contact Point Austria eingesetzt, der aus Gründen der Unabhängigkeit bei der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft (FFG), Agentur für Luft- und Raumfahrt eingerichtet wurde. Eine derartige themenbezogene Kontaktstelle erweist sich im komplexen System an öffentlichen und industriellen Institutionen als optimale Schnittstelle zwischen den Interessen der nationalen Wirtschaft und der europäischen Forschungsförderungsprogramme.

Kontakt und Information:

Maga. Verena Heingärtner
Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie
Radetzkystraße 2, 1030 Wien
Telefon: +43 (0) 1 711 62 - 653507
E-Mail: verena.heingaertner@bmvit.gv.at

weitere Informationen erhalten Sie auf der Website der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft FFG:

Das europäische Satellitennavigationssystem "Galileo" ist in Betrieb gegangen. Damit steht die notwendige Infrastruktur bereit, um den Navigations- und Ortungsdienst erstmals weltweit zu nutzen.



Fundstelle: http://www.bmvit.gv.at/innovation/internationales/weltraum/galileo/index.html
Stand: 17.05.2018