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Humanpotenzial

Gender in Forschungsinhalten

Humanressourcen Barometer - HR Monitoring in Wissenschaft und Technologie

Innovationsfaktor Humanressourcen - Brennpunkt NachwuchsforscherInnen

FEMtech Expertinnen. Frauen in Forschung und Technologie 2009

Die Broschüre "FEMtech Expertinnen 2009" präsentiert zwölf Frauen in Forschung und Technologie, die 2009 zu FEMtech Expertinnen des Monats gewählt wurden. Sie sind echte Role-Models für den Bereich Forschung und Entwicklung und dabei Frauen wie du und ich.

Der Bogen der Tätigkeitsfelder spannt sich von Biotechnologie und Chemie über Elektrotechnik, industriellen Umweltschutz und Informatik bis hin zu Metallurgie, Physik und Raumplanung. Die Expertinnen geben einen Einblick in ihre persönliche Faszination an der Forschung und ihre individuellen Karriereverläufe. Zusätzlich finden Sie in der Broschüre junge Wissenschafterinnen am Beginn ihrer Karriere und Berufsinformationen zu den Professionen der Expertinnen.

FEMtech Expertinnen. Frauen in Forschung und Technologie 2008

Seit Beginn der Initiative wurden 48 FEMtech Expertinnen aus dem universitären, dem außeruniversitären und dem industriellen Arbeitsumfeld vorgestellt. Die Regelmäßigkeit, mit der die Expertinnen in der Öffentlichkeit und in den Medien präsentiert werden, führt dazu, dass die hervorragenden Leistungen von Frauen sichtbar werden.

In der Broschüre finden Sie die zwölf FEMtech Expertinnen, die 2008 von der Jury ausgewählt wurden. Die Portraits zeigen eine Vielfalt an unterschiedlichen Karrierewegen und Lebensbildern von Wissenschafterinnen. In den Interviews sprechen die Expertinnen über ihre Motivation, sich für ein bestimmtes Studium zu entscheiden, über wichtige Karriereschritte und darüber, was sie jungen Frauen empfehlen, die eine ähnliche Karriere einschlagen wollen.

Gender Booklet 2008 - Außeruniversitäre Forschung

Wie die jüngste Erhebung des Gender Booklet zeigt, gibt es noch viel zu tun, um den Anteil an Frauen unter dem wissenschaftlichen Personal zumindest auf ein europäisches Durchschnittsniveau zu heben.

Damit der Anteil an Frauen in der außeruniversitären Forschung spürbar angehoben werden kann, braucht es neben der bereits gesetzten Maßnahmen noch weitere Schritte. Zentral ist dabei, talentierte NachwuchswissenschaftlicherInnen zu unterstützen. Sie bilden ein wichtiges Potenzial für die Innovationskraft der Forschung und verdienen noch bessere Bedingungen, um ihre Karrierewege auch bis an die Spitze von Forschungseinrichtungen fortzusetzen, ohne dabei auf Privatleben und Familie verzichten zu müssen.

Gender Booklet 2007 - Außeruniversitäre Forschung

Die Resultate zur Situation von Frauen in der außeruniversitären technisch-naturwissenschaftlichen Forschung aus den knapp 80 an der Befragung teilnehmenden Einrichtungen zeigen nach wie vor eine Seitwärtsbewegung: der Anteil der Frauen an den wissenschaftlich Beschäftigten ist zwar geringfügig auf 20,6 Prozent nach 20 Prozent im Jahr davor gestiegen, insgesamt zeigt der Vierjahresvergleich aber ein Einpendeln der Geschlechterrelation: Eine Frau steht vier Männern gegenüber.

Der bisher höchste Frauenanteil wurde 2005 mit 21,4 Prozent erreicht. Diese Zahlen müssen allerdings in Relation zu den Entwicklungen in den anderen Forschungssektoren gesehen werden: Der Vergleich relativiert die Situation in der außeruniversitären Forschung.

Gender Booklet 2006 - Außeruniversitäre Forschung

Vereinbarkeitsprobleme?
Keine, denn das macht alles meine Frau!

Zum vierten Mal hat das Gender Booklet Daten zur Entwicklung der Chancengleichheit in den Einrichtungen der außeruniversitären Forschung mit naturwissenschaftlich-technischer Ausrichtung erhoben. 85 Forschungseinrichtungen haben an der Befragung für das Jahr 2006 teilgenommen.

Nach drei Jahren Wachstum in den Einrichtungen ist der Frauenanteil 2006 leicht zurückgegangen und entspricht in etwa dem Wert des Jahres 2004. Er liegt derzeit bei 20 Prozent nach dem bisherigen Höchststand von 21,4 Prozent im Jahr 2005.

Gender Booklet 2005 - Außeruniversitäre Forschung

Erreichtes aufzeigen, Defizite sichtbar machen

Zum dritten Mal legt das Gender Booklet Daten zur Situation von Frauen in der außeruniversitären naturwissenschaftlichtechnischen Forschung vor. Es nimmt die Situation von Frauen in 86 Einrichtungen unter die Lupe. Der Rücklauf an Fragebögen betrug 90 Prozent. Das Gender Booklet reiht sich ein in die Liste vergleichbarer Untersuchungen, wie den She-Figures, die von der Europäischen Kommission auf EU-Ebene erstellt werden. Es sieht sich als Ergänzung solcher Studien durch detaillierte Ergebnisse und jährlicher Erhebung für die Ebene Österreichs.

Gender Booklet 2004 - Außeruniversitäre Forschung

Das Gender Booket erfolgte im Frühjahr 2005 zum zweiten Mal. Das Joanneum Research führte die Erhebung im Auftrag von FEMtech durch. Der Frauenanteil innerhalb des Personals für Forschung und Entwicklung (F&E) ist mit nur 14 Prozent seit 1998 gleich geblieben. Die Ergebnisse legen dringend Handlungsbedarf nahe.

Das Porgramm FEMtech-fFORTE in Kooperation mit Forschung Austria setzt daher mit der geschlechtsdifferenzierten Datenerhebung erste richtungsweisende Schritte. Das Gender Booklet soll Transparenz erhöhen und beitragen, Maßnahmen effektiver zu gestalten und ihre Wirksamkeit leichter zu überprüfen.

Handbuch Gender in Forschungs- und Technologieprogrammen des bmvit.

Zur Umsetzung von Gender Mainstreaming für FTE-Programme

Das Handbuch "Gender in den Forschungs- und Technologieprogrammen des BMVIT" wurde basierend auf einer Untersuchung zur Repräsentanz von Frauen in Programmen des Bundesministeriums für Verkehr, Innovation und Technologie (bmvit) im Rahmen von FEMtech-Technologieprogrammen entwickelt.

Ziel des Handbuches ist es, bei Programmverantwortlichen und im Programmmanagement das Bewusstsein für Gender Mainstreaming zu stärken und Strukturen in der Durchführung von forschungs- und technologiepolitischen Programmen zu verändern. Das Handbuch ist eine nützliche Arbeitshilfe mit Handlungsanleitungen zur Umsetzung von Gender Mainstreaming für FTE Programme. In kompakter Weise wird erläutert, wie Genderaspekte in alle Bereiche eines Programms, von der Konzeption bis hin zur Veröffentlichung der Ergebnisse, integriert werden können.

Hintergrundinformation zu Gender Mainstreaming als argumentative Unterschützung

Gender Mainstreaming bedeutet, die Gleichstellung von Frauen und Männern als Querschnittsaufgabe in allen Politikfeldern, Aktivitäten und Maßnahenbereichen zu integrieren.

Gender Mainstreaming wurde 1998 als Strategie von der Europäischen Union (EU) im Vertrag von Amsterdam beschlassen. Die Gemeinschaft fördert die Beseitigung von Ungleichheiten und die Gleichstellung von Frauen und Männer.
In Österreich gibt es sowohl auf Bundesebene als auch auf der Ebene der Länder verschiedenste Umsetzungsstrategien und -maßnahmen.

Leitfaden zur sprachlichen Gleichstellung in den FTE-Programmen

Gerade in den technologieorientierten Forschungsprogrammen sind Frauen deutlich unterrepräsentiert. Neben vielfältigen anderen Maßnahmen ist die sprachliche Gleichstellung Grundvoraussetzung, um die Chancengleichheit zu verbessern. Die Sprache spiegelt gesellschaftliche Werthaltungen und Gegebenheiten wider. Es ist besonders wichtig, in der sprachlichen Formulierung, beide Geschlechter gleichermaßen zu berücksichtigen.

In diesem Leitfaden werden leicht umsetzbare und praxisnahe Anleitungen zur sprachlichen Gleichbehandlung von Frauen und Männern aufgezeigt.

Leitfaden zur gendersensible Durchführung von Veranstaltungen in FTE-Programmen

Dieser Leitfaden unterstützt Programmverantwortliche, Programmmanagerinnen und -manager sowie Projektnehmerinnen und -nehmer des Bundesministerums für Verkehr, Innovation und Technologie (BMVIT) bei der Konzeption und Durchführung ihrer Vorhaben im Sinne des Gender Mainstreaming. Neben der eigentlichen Veranstaltungsausrichtung bezieht sich der Leitfaden auch auf die Gestaltung von Tagungsunterlagen und vergleichtbaren Materialien.

Der Leitfaden ermöglicht so eine rasche und einfache Überprüfung von Veranstaltung hinsichtlich der gendersensiblen Gestaltung und dient hier insbesondere der Förderung von Frauen.

Erhöhung der Präsenz von Wissenschaftlerinnen in technischen Projekten

Diese Studie befasst sich mit der Situation der Frauen in hochdotierten, technischen Projekten, denn es bemühen sich nur wenige Frauen um Förderungen und besetzen auch nur vereinzelt wissenschaftliche Leitungsfunktionen.

Paradebeispiele sind die Impulsprogramme sowie die Kplus-Zentren, die vom Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (bmvit) gemeinsam mit anderen Trägern ausgeschrieben und betreut werden. So sind in diesen Programmen rund 10 bis 15 Prozent wissenschaftliche Mitarbeiterinnen tätig. Etwa 5 Prozent haben wissenschaftliche Leitungsfunktionen, wobei es Programme ohne eine einzige wissenschaftliche Mitarbeiterin gibt.



Fundstelle: http://www.bmvit.gv.at/innovation/publikationen/femtech/index.html
Stand: 11.02.2016