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Ziel 3: Gesundheit und Wohlergehen

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Ziel 3: Gesundheit und Wohlergehen
Rechte: UN

Das Nationale Verkehrssicherheitsprogramm trägt dazu bei, die Zahl der Todesfälle und Verletzungen infolge von Verkehrsunfällen weltweit zu reduzieren. Diese Maßnahme fällt unter das globale Nachhaltigkeitsziel 3 („Ein gesundes Leben für alle Menschen jeden Alters gewährleisten und ihr Wohlergehen fördern“).

Der österreichischen Verkehrspolitik ist es ein Anliegen, den Verkehr umweltverträglicher zu gestalten. Dieses Leitziel ist im Gesamtverkehrsplan für Österreich festgeschrieben. Er enthält qualifizierte Ziele zur Verminderung von Schadstoff- und Treibhausgasemissionen des Verkehrs. Dabei spielt unter anderem auch die Elektromobilität eine wichtige Rolle, zu der gemeinsam mit dem BMLFUW ein Umsetzungsplan erarbeitet wurde. Als Nachfolgestrategie dieses Umsetzungsplans liegt seit Dezember 2016 der Nationale Strategierahmen „Saubere Energie im Verkehr“ vor, der vom bmvit in Zusammenarbeit mit dem BMLFUW, BMWFW, allen Bundesländern sowie dem Städte- und Gemeindebund erstellt wurde.

Zahlreiche Forschungsprogramme auf nationaler Ebene in Österreich haben eine Verminderung der Schadstoff- und Treibhausgasemissionen zum Ziel. Dazu gehören Förderprogramme des gemeinsam vom BMLFUW und bmvit finanzierten Klima- und Energiefonds, das FTI-Förderungsprogramm „Mobilität der Zukunft“  und die mit Beteiligung des bmvit als Private Public Partnership eingerichtete Gesellschaft zur Entwicklung alternativer umweltschonender Antriebssysteme Austrian Association for Advanced Propulsion Systems (A3PS).

Auch diverse FTI-Programme im Bereich der Energie- und Umwelttechnologien zielen auf die Reduktion von Umweltbelastungen ab und fallen somit ebenfalls unter das globale Nachhaltigkeitsziel 3.

3.9 Bis 2030 die Zahl der Todesfälle und Erkrankungen aufgrund gefährlicher Chemikalien und der Verschmutzung und Verunreinigung von Luft, Wasser und Boden erheblich verringern

Leistbare und sichere Mobilität ist ein Grundbedürfnis der Menschen und ein entscheidender wirtschaftlicher Faktor. Verkehr trägt jedoch mit 32 % wesentlich zum Energieverbrauch Österreichs bei. Im Straßenverkehr waren 2015 knapp 91 % der Kraftstoffe fossilen Ursprungs. Mit 22,1 Millionen Tonnen CO2-Äquivalent war der Verkehrssektor 2015 der größte Verursacher von Treibhausgas-Emissionen (ohne Emissionshandel). Seit 1990 verzeichnet der Sektor Verkehr mit einer Emissionszunahme von 60% den höchsten Zuwachs aller Sektoren im Zeitraum 1990−2015.

Im Sinne einer nachhaltigen Bewirtschaftung und effiziente Nutzung der natürlichen Ressourcen sind jedoch wesentliche Umstellungen der österreichischen Verkehrspolitik notwendig. Das bmvit erarbeitet daher gemeinsam mit anderen Ministerien und allen wesentlichen Interessensgruppen einen Aktionsplan für sauberen Verkehr und eine Mobilitätswende 2030. Der konsensuale Aktionsplan soll leistbare, sichere und saubere Mobilität für alle Österreicherinnen und Österreicher gewährleisten, die österreichische Wirtschaft stärken und bis 2030 wesentliche Emissions- als auch Schadstoffreduktionen bewirken.

Dementsprechend ist darauf zu achten, dass künftige Handlungen den Zielsetzungen gerecht werden, eine deutliche Verlagerung der Verkehrsleistung von energieintensiven Transportmitteln auf energieeffiziente Technologien und Verkehrsträger herbeigeführt wird, sowie der öffentliche Verkehr (Umweltverbund) als Rückgrat des Mobilitätssystems weiter gestärkt wird.

Der Aktionsplan „Sauberer Verkehr – Mobilitätswende 2030“ wird im Herbst 2018 vorliegen.




Fundstelle: http://www.bmvit.gv.at/ministerium/agenda2030/3/3.html
Stand: 17.04.2018