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Das richtige Praktikum: Forschen für die Zukunft

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Miriam bei Seewald Solutions
Rechte: BMVIT

Ferienjobs sind für Schülerinnen und Schüler ideal, um erste Erfahrungen in der Arbeitswelt zu sammeln. Aber muss es sich dabei bloß um eine monotone Aushilfstätigkeit im Lager oder stupide Botengänge handeln? Ferialpraktika sollten mehr bringen als lediglich Geld. Um einen Ferienjob im Nachhinein nicht zu bereuen, ist die richtige Auswahl des Praktikumsplatzes freilich der Schlüssel zum Erfolg. Nichts ist schlimmer als ein langweiliges Praktikum ohne interessante Aufgabe, wenn man dabei nur das Gefühl hat, bloß seine Zeit abzusitzen. Wirklich gute Praktika, die einen interessieren und den eigenen Talenten entsprechen, sind Mangelware und schwer zu ergattern – heißt es. Aber stimmt das auch?

Praktikum in einem Zukunftsgebiet

Die besten Praktika sind natürlich jene, die eine spätere Karriere fördern, wertvolle Eindrücke liefern und auch schon Kontakte zu möglichen Arbeitgeberinnen und Arbeitgebern herstellen. Gerade in den Fachgebieten Naturwissenschaften und Technik wird derzeit händeringend Nachwuchs gesucht, vor allem die angewandte Forschung gilt als Arbeitsplatz der Zukunft. Auch ohne konkrete Vorkenntnisse kann man in diesem Bereich ein Praktikum absolvieren. Neugier und Interesse an der Materie reichen oft aus. Das Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (BMVIT) fördert über 1.000 so genannte "Talente-Praktika" in Forschung und Entwicklung.

Das richtige Praktikum für das eigene Talent finden

Warum sind Tumorzellen unsterblich? Um das herauszufinden, kultiviert man im Labor Tumorzellen in vitro und gewinnt biologisches Material wie DNA. Wie das konkret funktioniert, kann man bei einem Forschungspraktikum erlernen. Geruch mit Sensoren messen, an Tracking-Systemen tüfteln, sich mit der Tierwelt in einem Schutzgebiet beschäftigen oder mit Robotern arbeiten – das Aufgabenspektrum bei den "Talente-Praktika" ist breit gefächert.

Die Praktikantinnen und Praktikanten sind in das jeweilige Forschungsteam eingebunden und arbeiten an bestehenden Forschungsprojekten mit. Sie profitieren vom technologischen Know-how der erfahrenen Forschenden, lernen in kurzer Zeit sehr viel über die verschiedensten Forschungsbereiche und können hautnah miterleben, was Naturwissenschaft und Technik in der Praxis bedeuten. Aber auch Forschende können Input von den Schülerinnen und Schülern erhalten. Etwa im Bereich der neuen Technologien haben junge Menschen einen sehr intuitiven Zugang.

Den Einstieg ins Berufsleben wagen

Auch wenn es im Jugendalter vielleicht noch schwerfällt, ist es wichtig, an die Zukunft zu denken. Wenn du also entschieden hast, ein Sommerpraktikum zu machen, sollte es auch bei deinem späteren Berufseinstieg helfen. Mit dem passenden Ferienjob verdienst du nicht nur Geld und sammelst Erfahrungen, sondern besserst auch deinen Lebenslauf auf. Das zeugt später von Motivation und Ehrgeiz – und kann dir bei so manchem Bewerbungsverfahren helfen.

Über 1.300 bezahlte Praktikumsplätze in Naturwissenschaft und Technikwarten auf SchülerInnen ab 15 Jahren. Bewirb dich gleich auf:


Fundstelle: http://www.bmvit.gv.at/ministerium/ausschreibungen/forschungspraktika/forschungspraktika.html
Stand: 04.04.2019