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Beteiligungsmanagement des bmvit

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Titelbild
Rechte: bmvit

Das bmvit ist verantwortlich für die wichtigsten Unternehmen in den Bereichen Infrastruktur, Mobilität und Forschungsförderung. In Summe geht es hier um 17 Unternehmen, für die das bmvit ganz oder teilweise die Eigentümervertretung für die Republik ausübt, um 46.000 Mitarbeiterinnen/Mitarbeiter und einen Jahresumsatz von rund 9,8 Milliarden Euro.

Beteiligungsmanagement des bmvit 2015 (pdf 791 KB)

Wie die Steuerung dieser Unternehmen von der Eigentümerseite erfolgt, das ist im Beteiligungsmanagement des bmvit systematisiert, das im Ministerium in den letzten drei Jahren erarbeitet und umgesetzt wurde. Infrastrukturminister Alois Stöger hat die Leitlinien dazu am 15. Oktober 2015 präsentiert: „Wir haben damit den Schritt von einer passiven Beteiligungsverwaltung zum aktiven Beteiligungsmanagement vollzogen.“

Leitbild – Wirkungsziele – Eigentümerstrategie – Unternehmensstrategie – operative Umsetzung

Die Systematik schaut dabei so aus: Ausgehend vom bmvit-Leitbild für Verkehr (UG41) und für die angewandte Forschung (UG34) sind Wirkungsziele formuliert und davon abgeleitet die Eigentümerstrategien für die bmvit-Unternehmen. Daran schließen auf der Seite der Unternehmen die Unternehmensstrategie und die operative Umsetzung an.

Systematisch einheitliche Eigentümerstrategien für alle Beteiligungsunternehmen übersetzen in der Steuerungskette das Leitbild und die Wirkungsziele in die Unternehmensstrategie und operative Umsetzung. Die Eigentümerstrategie enthält Vorgaben in den Bereichen Strategie, Zeit- und Kostenpläne für Projekte, Budget, Risikomanagement, Personal, Compliance und Beteiligungen.

Damit gebe man den Unternehmen klare Vorgaben, was der Eigentümer von ihnen erwartet, in welchem Rahmen sie arbeiten können, welche Bedingungen für einzuhalten sind. Aber, so der Minister, „wir schreiben ihnen nicht vor, mit welchen unternehmerischen Mitteln sie ihre Aufgaben erfüllen sollen. Wir regieren nicht ins operative Geschäft hinein.“

Das bmvit setze auf die unternehmerische Freiheit und Verantwortung der Organe in den Unternehmen – „zugleich nehmen wir systematisch unsere Verantwortung als Eigentümer wahr“, betont Stöger. Der Erfolg dieser Politik könne sich sehen lassen, „denn die bmvit-Unternehmen entwickeln sich durchwegs positiv“.

Überblick der direkten Beteiligungen des bmvit

UnternehmenAnteil der BeteiligungWebsite
ASFINAG - Autobahnen- und Schnellstraßen-Finanzierungs-Aktiengesellschaft100 % bmvit www.asfinag.at
Austro Control – Österreichische Gesellschaft für Zivilluftfahrt mbH100 % bmvit www.austrocontrol.at
AustriaTech – Gesellschaft des Bundes für technologiepolitische Maßnahmen100 % bmvit www.austriatech.at
GKB – Graz-Köflacher Bahn und Busbetrieb GmbH100 % bmvit www.gkb.at
ÖBB – Österreichische Bundesbahnen-Holding AG100 % bmvit www.oebb.at
Schienen-Control GmbH100 % bmvit www.scg.gv.at
SCHIG – Schieneninfrastruktur-Dienstleistungsgesellschaft mbH100 % bmvit www.schig.com
via donau – Österreichische Wasserstraßen GmbH100 % bmvit www.via-donau.org
Lokalbahn Lambach-Vorchdorf-Eggenberg AG72,51 % bmvit
11,03 % OÖ Verkehrsholding GmbH
9,42 % Marktgemeinde Lambach
3,31 % Marktgemeinde Vorchdorf
2,70 % Stern&Hafferl Verkehrs GmbH
1,03 % - Streubesitz
www.stern-verkehr.at
AIT – Austrian Institute of Technology50,5 % bmvit
49,5 % Verein zur Förderung von Forschung und Innovation (IV)
www.ait.ac.at
AWS – Austria Wirtschaftsservice mbH50 % bmvit
50 % BMWFW
www.awsg.at
BABEG – Kärntner Betriebsansiedlungs- und Beteiligungsgesellschaft mbH50 % bmvit
47,5 % Land Kärnten
2,5 % Kärntner Wirtschaftsförderungsfonds
www.kwf.at
NÖG – Niederösterreichische Grenzlandförderungsgesellschaft m.b.H.50 % bmvit
50 % Land Niederösterreich
infonet.grenzland.at
FFG – Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft mbH50 % bmvit
50 % BMWFW
www.ffg.at
NSB – Neusiedler Seebahn GmbH49,81 % bmvit
50,19 % Land Burgenland
www.neusiedlerseebahn.at
Raab-Oedenburg-Ebenfurter Eisenbahn AG28,2378 % bmvit
65,6356 % Ungarn
6,1266 % - STRABAG
www.gysev.hu
VAO GmbH – Verkehrsauskunft Österreich GmbH
17 % bmvit
26 % ARGE ÖVV
26 % ASFINAG
26 % ÖBB
5 % ÖAMTC
www.verkehrsauskunft.at
Zillertaler Verkehrsbetriebe AG4,856 % bmvit
60,790 % verschiedene Tiroler Gemeinden
34,354 % Streubesitz
www.zillertalbahn.at

Das bmvit ist zusätzlich im Präsidium des Klima- und Energiefonds zu 50 % neben dem Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft vertreten.

Dieses Paper beschäftigt sich mit der Frage, warum der Begriff Wirkungsorientierung bzw. „wirkungsorientiertes Steuern von Unternehmen bzw. Prozessen“ in letzter Zeit an Bedeutung gewonnen hat. Warum ist der Funke der Wirkungsorientierung in den letzten Jahren von Non‐Profit‐Organisationen (NPO) auf klassische, gewinnorientierte Unternehmen übergesprungen? Welchen Vorteil erwarten sich Unternehmen durch die Ausrichtung ihres unternehmerischen Handelns in Richtung Wirkungsorientierung bzw. welche Herausforderungen müssen bewältigt werden?



Fundstelle: http://www.bmvit.gv.at/ministerium/beteiligungsmanagement/index.html
Stand: 03.05.2016