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Ziel 9: Industrie, Innovation und Infrastruktur

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Ziel 9: Industrie, Innovation und Infrastruktur
Rechte: UN

9.1 Infrastruktur

Straßen, Bahnnetze, Wasserwege aber auch die Versorgung mit leistungsstarken Kommunikationsnetzen sind für Bevölkerung und Wirtschaft wichtig.

Die Weiterentwicklung der bereits gut ausgebauten österreichischen Verkehrsinfrastruktur erfolgt laufend  durch nachhaltigen Ausbau der Bundesverkehrsinfrastruktur.

Gemäß den Vorgaben der Leitlinien für den Ausbau des transeuropäischen Verkehrsnetzes (TEN-V) liefert Österreich mit seinen Infrastrukturinvestitionen einen wichtigen Beitrag für die Realisierung des europäischen Verkehrsnetzes. Die Werkzeuge der Transeuropäischen Verkehrsnetze, insbesondere der Kernnetzkorridore mit den europäischen Koordinatoren stellen ein wesentliches Element dieser erforderlichen internationalen Steuerung dar. Darüber hinaus ist Österreich bestrebt die erforderliche bilaterale Abstimmung des Infrastrukturausbaus mit den Nachbarstaaten durchzuführen und in bilateralen Abkommen festzuschreiben.

Auch die Donau ist als wichtige europäische Wasserstraße ein essenzieller Bestandteil der österreichischen und europäischen Verkehrsinfrastruktur. Daher hat das bmvit mit dem Aktionsprogramm Donau bis 2022 eine integrative Strategie zur Nutzung und zum Schutz der Donau entwickelt.

Zu einer zukunftsfähigen Verkehrsinfrastruktur gehört auch die Infrastruktur für alternative Kraftstoffe (E-Ladestationen, H2-Tankstellen usw.). Mit dem Nationalen Strategierahmen „Saubere Energie im Verkehr“ definiert das bmvit verkehrsträgerübergreifend Infrastrukturaufbauziele der Zukunft  für Elektrizität, Wasserstoff, und Erdgas.

Das Innovationsförderprogramm Kombinierter Güterverkehr (IKV) des bmvit fördert Neuinvestitionen in den Kombinierten Verkehr, die einen Beitrag zur Verkehrsverlagerung von der Straße auf die Schiene und das Schiff bzw. zur Schließung von Lücken in der Transportkette leisten und damit Wettbewerbsfähigkeit und Innovationsfreudigkeit der Transportwirtschaft stärken. Durch die Kooperation verschiedener Verkehrsträger werden die spezifischen Vorteile optimal und effizient innerhalb einer umweltverträglichen Verkehrskette genützt, was eine umweltfreundliche Alternative zum reinen Straßengüterverkehr eröffnet.

Im Rahmen des allgemeinen Ziels des Infrastrukturaufbaus und der Innovationsförderung hat das bmvit Ende 2012 die Breitbandstrategie 2020 veröffentlicht. Dabei soll durch der Vergabe von Förderungsgeldern aus der „Breitbandmilliarde“ bis 2020 die flächendeckende Verfügbarkeit von ultraschnellen Breitbandzugängen in Österreich gewährleistet werden.



Fundstelle: http://www.bmvit.gv.at/ministerium/info/agenda2030/9/9.html
Stand: 10.10.2018